Baesweiler - Andreasschule feiert 100-jähriges Bestehen

Andreasschule feiert 100-jähriges Bestehen

Von: mas
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100 Jahre in gedruckter Form:
100 Jahre in gedruckter Form: Konrektor Michael Roosen (3.v.l.) erhielt die erste frische Ausgabe vom Geschichtsvereins-Vorsitzenden Heinz Keutmann. Weitere Exemplare verteilte er gerne. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Der Gegenwert ist hoch: Die komplette 100-jährige Geschichte einer Dorfschule ist für gerade einmal 14,80 Euro zu bekommen. In einer hochwertigen Ausstattung. Das Buch „100 Jahre Andreasschule in Setterich 1911-2011” ist seit dem Wochenende auf dem Markt.

Vorgestellt wurde der vom Geschichtsverein Setterich herausgegebene und acht Kapitel umfassende Band im Rahmen einer Feierstunde und einer Ausstellung in der Turnhalle an der Wolfsgasse.

Dank an alle Beteiligten

Die Schule feiert in diesen Tagen ihr 100-jähriges Bestehen. „Ein derartiges Jubiläum war es uns wert, die Geschichte und die Bedeutung der Schule aufzuarbeiten und sie uns und der Nachwelt zu erhalten”, freute sich Geschichtsvereins-Vorsitzender Heinz Keutmann, die ersten Exemplare verteilen zu dürfen. Dies tat er verbunden mit dem Dank an alle Beteiligten „für ihr großes Engagement”.

Der Geschichtsverein, Lehrerinnen und Lehrer, haupt- und ehrenamtliche Helfer, ehemalige Lehrkräfte und frühere Schüler arbeiteten tatkräftig mit. Bevor Keutmann das erste Exemplar des vierfarbig gedruckten Buches an den stellvertretenden Leiter der Schule, Michael Roosen, überreichte dankte er vielen Beteiligten. In erster Linie galt sein Dank dem früheren Lehrer Leo Grotenrath, der Vize-Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Annegret Schmitz, sowie Michel Roosen, der das Buch in Vertretung des erkrankten Schulleiters Gottfried Krings entgegennahm.

„Ihr habt in akribischer und mühevoller Arbeit viel Zeit und Herzblut investiert”, applaudierte Keutmann. Er betonte aber auch, dass die Herausgabe ohne finanzielle Unterstützung von Sparkasse und VR-Bank sowie anderen Sponsoren nicht möglich gewesen wäre. Konrektor Michael Roosen bemerkte vor dem Durchblättern des Buches: „Schulen werden nicht alt, sie werden erfahrungsreicher, und irgendwann wirken sie wie eine Frischzellenkur.” Der Pädagoge unterstrich zudem: „Es gibt im Leben eines Menschen keinen prägenderen Lebensabschnitt als die Schulzeit.”

Auch Bürgermeister Willi Linkens äußerte große Anerkennung und dankte dem Geschichtsverein. Er blickte auch sofort in die Zukunft, indem er bemerkte: „Lassen Sie uns gemeinsam zum Wohle der Schülerinnen und Schüler an der Weiterentwicklung der Andreasschule arbeiten und ihr auch für die Zukunft ein sicheres Fundament geben.” Den musikalischen Part zur Feier übernahm die junge Musikerin Miriam Peters.
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