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Am Mariadorfer Dreieck drohen massive Parkprobleme

Von: -bst-
Letzte Aktualisierung:
resibild
Nur eine Handvoll Parkplätze geplant: Nach dem Willen der Stadt soll der Investor der Seniorenheims am Mariadorfer Dreieck nachbessern.

Alsdorf. Das Mariadorfer Dreieck soll massiv sein Gesicht verändern. Auf dem Gelände der abgerissenen Bellingrodt-Villa, am Knotenpunkt von Eschweilerstraße und Aachener Straße, ist eine Senioreneinrichtung geplant.

Zum Konzept des privaten Investors, der knapp neun Millionen Euro in das Projekt stecken will, gehört der Bau von 74 Einzelzimmern und einer Demenzabteilung mit insgesamt 90 Betten.

Außerdem sind öffentlich zugängliche Geschäftslokale vorgesehen, darunter ein Café, ein Friseurladen und ein Kiosk.

Und für all diese Angebote sollen auf dem Gelände, das einst dem EBV gehörte, sage und schreibe magere 14 Parkplätze eingerichtet werden.

Und dort müssen neben Besuchern und Kunden auch noch die Mitarbeiter - von 70 neuen Arbeitsplätzen ist die Rede - ihre Fahrzeuge abstellen.

Wegen dieses Minimalangebots gab es am Donnerstag im Stadtentwicklungsausschuss unter dem Vorsitz von Gustl Rinkens (SPD) kritische Nachfragen. Da sei ein Parkchaos schon programmiert, wurde befürchtet.

Doch die Verwaltung entgegnete, dass mit der Zahl von 14 Stellplätzen der Landesbauordnung formal Genüge getan werde. Zusätzliche Parkmöglichkeiten seien ins Ermessen des Investors gestellt. Und der habe es bislang abgelehnt, mehr Platz zur Verfügung zu stellen.

Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, nochmals das Gespräch mit dem Investor zu suchen. „Mindestens zehn” weitere Stellplätze müssten es schon sein, wurde als Grundlage für die Nachverhandlungen formuliert.

Genügend Fläche stehe auf dem Bellingrodt-Areal noch zur Verfügung. Gegebenenfalls müsse vom EBV-Nachfolger Evonik ein Stück Land hinzugekauft werden.
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