Würselen - Altes Rathaus feiert herzerfrischend jung

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Altes Rathaus feiert herzerfrischend jung

Von: Georg Pinzek
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Das wird eine Geburtstagsparty: Mit einem „Taschenlampenkonzert“ der Band Rumpelstil wird das 25-jährige Bestehen des Alten Rathauses auf Burg Wilhelmstein ganz groß gefeiert.
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Freuen sich auf das silberne Jubiläum: Bürgermeister Arno Nelles (v.r.) Sigrid Kerinnis (Kulturbüro der Stadt), Achim Großmann (Vorsitzender der Kulturstiftung), Monika Silberer (Stadtbücherei) und Hans Brings (Jugendamt). Foto: Georg Pinzek

Würselen. Das Alte Rathaus an der Kaiserstraße zählt zweifellos zu den besten Adressen in der Region in Sachen Kultur. Darüber hinaus ist es ein gefragtes Bürgerhaus, das Vereinen und Initiativen ein mustergültiges Forum bietet.

Seit 25 Jahren wird die Erfolgsgeschichte des Kulturzentrums federführend von der Leiterin Sigrid Kerinnis geschrieben. Nicht nur als viel beachteter „Kultur-im-Westen“-Standort und als stark gebuchte „Theater-Starter“-Bühne genießt das Kulturzentrum einen sehr guten Ruf. Mit berechtigtem Stolz kann Sigrid Kerinnis bilanzieren, „dass das Alte Rathaus nicht nur in der städtischen, sondern auch in der regionalen Kulturszene immer wieder Impulse setzt“.

Dazu initiiert und koordiniert sie ein breitgefächertes Angebot mit Veranstaltungen, Ausstellungen, mit der Musik- und der Theaterschule, mit der Kunstschule für Kinder und Jugendliche, mit Kursen in der Erwachsenenbildung, mit Angeboten von Vereinen, freien Initiativen und Parteien, mit der Stadtbücherei und dem Kulturarchiv. Im Schnitt werden rund 40.000 Besucher jährlich im Alten Rathaus gezählt. Bürgermeister Arno Nelles würdigte bei der Vorstellung des Festprogramms zum Silberjubiläum „die enorme Bedeutung des Hauses für unser Kultur- und Vereinsleben in der Stadt“.

Der Vorsitzende der Würselener Kulturstiftung, Achim Großmann, betonte: „Da die finanzielle Situation der Stadt hinreichend bekannt ist, wir aber alle der Meinung sind, dass so ein Jubiläum gefeiert werden muss, engagieren wir uns neben weiteren Sponsoren.“ So begrüßten sowohl Monika Silberer von der Stadtbücherei als auch Hans Brings vom Jugendamt, dass das Programm zum 25-Jährigen Kinder so herzerfrischend anspricht. Neben einem „Taschenlampenkonzert“ (siehe Box) gibt es noch eine Handvoll weiterer Highlights.

Dass das Alte Rathaus eine gute Zukunft hat, weil es als „weicher Standortfaktor“ für die Stadt von hohem Wert ist, daran gibt es ein großes Interesse. Das dokumentiert sich auch im kürzlich vereinbarten Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU. Darin heißt es: „In Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung soll die Konzeption der unmittelbar städtischen Kulturstätten zügig überarbeitet werden. Es soll zudem geprüft werden, wie die Stadt Würselen als Standort für Kulturwirtschaft aktiviert und profiliert werden kann.“

Achim Großmann begrüßte ausdrücklich, dass sich die Politik gemeinsam mit der Verwaltung diesem wichtigen Thema annehmen wird: „Kultur ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.“ Gutachterlich sei das Alte Rathaus von Hamburger Experten für städtische Kultur, dem Büro „coneccoUG-Management“, unlängst unter die Lupe genommen worden. Und die stellten ein glänzendes Zeugnis aus: „Der Kulturbereich zeigt für eine Stadt in der Größenordnung von Würselen ein überdurchschnittlich hohes inhaltliches und organisatorisches Know-how, was in einer hohen Qualität der Kultur-, Freizeit- und kulturellen Bildungsangebote seinen Ausdruck findet.“ Das sind doch gute Voraussetzungen, die Erfolgsgeschichte Altes Rathaus fortzuschreiben . . .

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