Herzogenrath - Alternativkonzept zu „Cross on top” in Merkstein

Alternativkonzept zu „Cross on top” in Merkstein

Von: -ks-
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Dort oben, auf Höhe der Aussichtsplattform, könnte es stehen, das „Cross on top”. Die Grünen haben nun vorgeschlagen, auf die Kreuzform zu verzichten und eine andere Symbolik zu nutzen, um auch Gläubige anderer Religionen anzusprechen - zum Beispiel durch eine Stahlplatte, auf der viele religiöse Symbole verschiedener Religionen verewigt sind. Foto: Andrea Thomas

Herzogenrath. Die Fraktion der Grünen im Herzogenrather Stadtrat hat ein Alternativkonzept zur Diskussion um das Projekt „Cross on Top” vorgelegt, das Gedanken von „christlichen Bürgern in Herzogenrath” aufgreift, und als Antrag zur Behandlung im Stadtrat bei Bürgermeister Christoph von den Driesch eingereicht, wie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anne Fink mitteilte.

Die Grünen setzen nun auf die entscheidende Ratssitzung, um für eine weitergehende Lösung eine Mehrheit zu finden, und schlagen vor, anstelle des geplanten Kreuzes eine Installation auf der Abraumhalde der Grube Adolf in Merkstein zu positionieren, „die den hier vertretenen Glaubensgemeinschaften gleichermaßen gerecht wird und zu einem versöhnlichen Dialog anregt”.

Den entsprechenden Entwurf hat laut Fink das Herzogenrather Künstlerpaar Stefanie Weskott und Werner Huppertz-Weskott gefertigt. Es handelt sich um eine widerstandsfähige Stahlplatte mit einem Durchmesser von vier bis fünf Metern. Diese soll bündig in den Boden eingelassen werden.

In die Stahlplatte sollen als Zeichen des Friedens Formen und Zeichen gelasert sein, die für die drei monotheistischen Religionen stehen: der Davidstern für das Judentum, die Mondsichel für den Islam und das Christuszeichen für das Christentum.
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