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Alsdorfs Chöre haben viel vor

Von: Stefan Schaum
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Erwarten große Hörgenüsse: Chordirektor Günther Kerkhoffs (r.), Fördervereins-Geschäftsführer Josef Schmitz (l.), Fördervereins-Vorsitzende Dr. Irmgard Bösl und Bürgermeister Alfred Sonders. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Günther Kerkhoffs ist kein Mann, der mit Superlativen sparsam umgeht. „Große Knüller“, „professionelles Niveau“ und „richtig anspruchsvolle Werke“ verspricht der Chordirektor der städtischen Chöre Alsdorfs für das anstehende Konzertprogramm. Damit lehnt er sich nicht mal aus dem Fenster, denn die Qualität der bisherigen Konzerte der Alsdorfer Sänger spricht für sich.

Als „kulturelles Aushängeschild unserer Stadt“ bezeichnet Bürgermeister Alfred Sonders die Chorabteilungen gern. „Die haben in bald 40 Jahren schon so ziemlich alles gespielt, was man spielen kann – und immer in einem Rahmen, der sich sehen und hören lassen kann.“ Dass das weiterhin möglich sei – trotz klammer Kassen – spreche unbedingt für den Stellenwert, den die Chöre genießen.

Beim ersten Konzert des Jahres wird Günther Kerkhoffs Willy Beckers den Dirigentenstab überlassen: Am Sonntag, 17. März, wird die „Markuspassion“ von Johann Sebastian Bach zu hören sein. Um 17 Uhr beginnt der Konzertnachmittag in der Martin-Luther-Kirche in Alsdorf-Mitte. Als Solistinnen feiern dabei Maria Regina Heyne (Sopran) und Silke Schimkat (Alt) ihre Alsdorfer Premiere, zudem ist Tenor Thomas Thiele an Bord.

Unterstützt werden Chor und Jugendchor vom Kirchenchor Schaufenberg und dem Barockensemble Dieter Beißel sowie dem Organisten Ewald Schwiers. Besonderer Clou des Stücks sind die Rezitatoren: der evangelische Pfarrer Ulrich Eichenberg wird die Rolle des Evangelisten sprechen, der katholische Pfarrer a.D. Dr. Josef Vohn übernimmt die Rolle Christi und Pastoralreferentin Bärbel Schumacher wird als „Vox populi“ zu hören sein.

Gleich zwei Mal wird es ein Wiederhören mit dem Musical „Paradise Of Pain“ gegeben, das die Pop- und Rock-Seite des Jugendchors zeigt. Das Finale des Stücks erklingt am Freitag, 26. April, um 19 Uhr im Energeticon an der Herzogenrather Straße. In voller Länge soll das Musical am Samstag, 28. September, 20 Uhr, in der Stadthalle zu hören sein.

Bei einem „Offenen Singen zum Sommeranfang“ werden sich die Singschule mit ihren zwei Mal 15 Kinder starken Klassen und der Kinderchor am Sonntag, 16. Juni, 15 Uhr, in der Stadthalle präsentieren.

Höhepunkt des Konzertprogramms ist am Samstag, 30. November, 20 Uhr, Georg Friedrich Händels „Messias“, bei dem die städtischen Chöre erneut vom Kirchenchor Schaufenberg, dem Barockensemble und Solisten unterstützt werden. Darauf freut Günther Kerkhoffs sich besonders. „In dieser opulenten Fassung war das Stück in Alsdorf seit 15 Jahren nicht mehr zu hören“. Dass es eine große Herausforderung ist, versteht sich. „Das ist ein richtig schweres Stück, aber wir haben noch genug Zeit für die Vorbereitung.“ Dass die Sänger die Aufgabe meistern werden, darf man getrost annehmen.

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