Alsdorfer Schwarzfahrer gibt falsche Identität an

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Aachen/Alsdorf. Dass ein junger Schwarzfahrer nach dem Ertapptwerden falsche Angaben machte, hat ihm einen längeren Besuch auf der Polizeiwache eingebracht.

Den 16-jährigen Alsdorfer hatte ein Zugbegleiter am Mittwoch gegen 20 Uhr im Regionalexpress von Köln nach Aachen ohne Fahrschein erwischt. Die angegebenen Personalien ließ der Schaffner noch vor Ort von der Bundespolizei überprüfen. Ergebnis: Sie stimmten nicht und gehörten zu einer anderen Person.

Deshalb wurde der Jugendliche in Aachen mit zur Dienststelle genommen. Dort nannte er seine richtigen Personalien – und seine Eltern wurden informiert. Er habe sich durch die Nennung falscher Daten vor Ärger schützen wollen, gab er an.

Dass durch sein Verhalten ein Unschuldiger einer Straftat verdächtigt werden könnte, sei ihm nicht klar gewesen. Nun kassierte er selbst eine Anzeige wegen Schwarzfahrens – und obendrein gab es noch eine wegen Betruges.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz schon die falsche Namensnennung gegenüber zuständigen Behörden mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro geahndet werden kann.

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