Alsdorf - Alsdorfer Bürger Union: Neue Heimat für CDU-Mitglieder

Alsdorfer Bürger Union: Neue Heimat für CDU-Mitglieder

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
als-abubild
Brandmelder im Griff: Vorsitzender Bernd Mortimer (2.v.l.) und Stellvertreterin Hildegard Marx (4.v.l.) wollen mit ihrer Kerntruppe neue Mitglieder für den neuen Verein Alsdorfer Bürger Union gewinnen. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Die Alsdorfer Bürger Union (ABU), bislang „nur” eine Abspaltung von fünf Ratsherren von der CDU-Fraktion, hat einen gleichnamigen Verein gegründet.

So wurden der notwendige Unterbau für die Arbeit im Stadtrat gebildet und die Voraussetzung dafür geschaffen, um gegen Ende der Wahlperiode aus den Reihen der Mitglieder möglichst viele Wahlkreise besetzen und so wieder ins Kommunalparlament einziehen zu können.

Mit Jahreswechsel hatten die fünf ehemaligen CDU-Fraktionsmitglieder Bernd Mortimer, Norbert Koerlings, Guido Gebauer, Frank Breuer und Hubert Hennes die Union verlassen. Das war Ergebnis eines Verfahrens vor dem Parteigericht der Kreis-CDU.

Den Vorstand des neuen Vereins bilden bekannte Gesichter. Jeweils einhellig werden die Vereinsfunktionen von den zehn „aktiven” Teilnehmern der Gründungsversammlung im „Haus Aretz” in Hoengen per Wahl besetzt.

Bernd Mortimer, Fraktionschef der ABU und ehemaliger CDU-Vorsitzender von Alsdorf, ist nun Vorsitzender. Hildegard Marx, erst kürzlich als Vorsitzende der CDU-Frauenunion zurückgetreten, ist seine Stellvertreterin. Norbert Koerlings, zuvor das „fleißige Lieschen” bei der CDU, ist fortan ABU-Geschäftsführer. Beisitzer sind Ferdi Plum, Hubert Hennes und Sandra Breuer, Kassenprüfer Heinrich Koerlings und Frank Breuer, deren Stellvertreter René Werner und Guido Gebauer.

Mit FDP und SPD bilde die ABU laut Mortimer eine sichere und für Alsdorf konstruktive Ratsmehrheit. „Wir wollen in den nächsten fünf Jahren viel für Alsdorf tun”, sagte er. Die Politik der CDU und deren „Abstimmungsverhalten mit der Linkspartei” im Rat soll genau verfolgt werden, sagte Koerlings.

Das passe keinesfalls zu den Aussagen des CDU-Generalsekretärs Hendrik Wüst, der das Wahlprogramm der Linkspartei für die Landtagswahlen für einen Anschlag auf die freiheitliche Gesellschaft und den Industriestandort Nordrhein-Westfalen halte. Dessen ungeachtet wolle man den CDU-Landstagsabgeordneten und erneuten Kandidaten Reimund Billmann, der über den grünen Klee gelobt wurde, bei der Landtagswahl im Mai unterstützen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert