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Alsdorf: St. Marien plädiert für den eigenen Standort

Von: rp
Letzte Aktualisierung:

Alsdorf. Als letzte der Gemeinden der GdG Alsdorf-Süd sowie St. Michael Begau hatte die Pfarrgemeinde St. Marien Mariadorf zu einer Versammlung eingeladen, um über die Fusionsanordnung des Bischofs zum l. Januar 2010 zu sprechen.

Pfarrgemeinderat Walter Kahn informierte über den Stand des Verfahrens und die Einschätzung von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat zu dem brisanten Thema.

So bedauert die Pfarre, dass immer weniger engagierte Christen und immer weniger Priester die neue Organisationsformen nötig machen. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat hätten für die Auflösung der fünf Pfarren gestimmt. Als neue Haupt- oder Pfarrkirche wurde die Kirche in Mariadorf vorgeschlagen, die den Namen als neue Pfarre St. Paul erhalten sollte.

Walter Kahn machte aber deutlich, dass der neue Name der neuen Hauptkirche zweitrangig wäre. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat begründeten ihre Entscheidung mit der geographische Lage in der Mitte aller betroffenen Gemeinden, die Verkehrsanbindung, die Kontakte im kirchlichen Raum und zu Schulen, Kindergärten und Altenheim.

Außerdem wurde in die Waagschale geworfen, dass St. Marien mit 4834 die höchste Katholikenzahl der fünf Gemeinden vorzuweisen habe. Hingewiesen wurde auf die Pfarraktivitäten im pastoralen, sozialen und karitativen Bereich mit einem vielfältigen Angebot.

Die anschließende Diskussion der knapp 100 Teilnehmer dauerte nur kurz. Pater Siegers plädierte für ein geschlossenes Auftreten. Die Zustimmung der Pfarrversammlung zu dem Beschluss des Kirchenvorstandes und Pfarrgemeinderates wurde durch lang anhaltendem Beifall bestätigt.

Von den fünf Pfarreien haben sich jetzt, bis auf Hoengen, die die Hauptkirche für sich in Anspruch nehmen will, vier Gemeinden für Mariadorf als Mutterpfarre ausgesprochen.

Falls keine einstimmige Meinung bei der Zusammenkunft der kirchlichen Gremien der fünf Gemeinden zustande kommt, entscheidet im Monat März der Bischof.
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