Alsdorf - Alsdorf: Grünschnittcontainer halten Einzug

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Alsdorf: Grünschnittcontainer halten Einzug

Von: Philipp Baumanns
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Sind überzeugt von dem neuen Verfahren bei der Grünschnittsammlung per Container in Alsdorf: Regina Brück von der AWA-Abfallberatung (l.), Alsdorfs Bürgermeister Helmut Klein und Stephanie Pfeifer von der Regioentsorgung. Foto: Philipp Baumanns

Alsdorf. In der Zeit von April bis November sammelt die Regioentsorgung erstmalig kostenfrei Grünabfälle. Hierzu werden an insgesamt zwölf Standorten, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, Großraumcontainer aufgestellt.

Die Standzeiten der neuen Container können dem aktuellen Abfallkalender entnommen werden. Da in den Stadtteilen Bettendorf und Kellersberg zusätzliche Stationen eingerichtet worden sind, werden die Bürger dort zusätzlich per Hauswurfsendung über die Standzeiten der dortigen Container informiert.

Grünschnitt und Gartenabfälle, wie sie in Haushalten üblich sind (bis zu 1,5 Kubikmeter, also etwa eine Kofferraumladung) können von Privatpersonen grundsätzlich kostenlos abgegeben werden. Dazu gehören jede Art von kompostierbarem Gartenabfall, zum Beispiel Pflegeschnitte von Bäumen, Hecken und Sträuchern, Grasschnitt und Laub. Da der eingesammelte Grünschnitt zu Kompost verarbeitet wird, dürfen die Abfälle nicht in Kunststoffsäcke verpackt werden.

Der restliche Biomüll, also vor allem die Küchenabfälle, werden weiterhin über die Biotonne entsorgt. Diese wird nun nur noch 14-tägig geleert.

„Es macht Sinn, die Abfallströme aus Biotonne und Grünschnitt zu trennen. Zum einen lässt sich so eine Kostenersparnis realisieren, die wir bei entsprechender Akzeptanz des neuen Systems an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben können, zum anderen ist bei einer solchen Trennung eine einfachere und bessere Kompostierung möglich”, so Stephanie Pfeifer von der Regioentsorgung. „Dennoch sind wir uns bewusst, dass es eine Zeit dauert, bis die Bürger die Abgabestellen akzeptieren und sich an das neue Verfahren gewöhnt haben.” Doch Erfahrungen aus Nachbarstädten hätten gezeigt, „dass die Leute von dem neuen Angebot begeistert sind”.

Darüber hinaus möchten die Verantwortlichen mit dem neuen Verfahren auch das „wilde” Entsorgen von Grünschnitt verhindern. Regina Brück von der AWA-Abfallberatung: „Bei Grünschnitt ist das Unrechtsbewusstsein oftmals nicht vorhanden. Man meint, dass das, was verrottet, einfach im Wald entsorgt werden kann. Doch das ist nicht so. Vielmehr schädigt man die natürliche Vegetation.”

„Gute Erfahrungen gemacht”

Auch Alsdorfs Bürgermeister Helmut Klein ist vom neuen Verfahren überzeugt: „Ich habe früher bereits in Aachen gute Erfahrungen mit Grünschnittcontainern gemacht.” Jeder kenne das Problem: „Man hat den Rasen gemäht oder Sträucher zurückgeschnitten, und weiß nicht wohin mit dem Grünschnitt. Dem wird jetzt Abhilfe geschaffen”, so der Verwaltungschef.
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