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„Aixperten” feiern Premiere mit „Gefährliche Liebschaften”

Von: phb
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Reduzierte Kulisse: Bei der szenischen Lesung von „Gefährliche Liebschaften” sollte alleine der Text wirken. Foto: Phillip Baumanns

Herzogenrath. Weder ein klassisches Theaterstück noch eine Lesung wollten die Schauspieler der Gruppe „Aixpertentheater” auf die Bühne bringen. Eine Mischung ist es geworden. Kein schlechter Kompromiss, wie sich bei der Premiere der „Gefährlichen Liebschaften” im Soziokulturellen Zentrum Klösterchen in Herzogenrath zeigte.

Gespielt wurde eine szenische Lesung des Briefromans „Gefährliche Liebschaften” aus dem 18. Jahrhundert. Vor der Inszenierung hatten sich die Darsteller intensiv mit dem Stoff auseinandergesetzt: „Wir wollten das Thema nicht in einem normalen Theaterstück verarbeiten, deshalb haben wir uns gegen eine Inszenierung im klassischen Sinne entschieden”, sagte Michael Strack, der im Stück die Rolle des Vicomente von Valmont spielte. „Der Text war vor 200 Jahren schon brisant, und das ist er bis heute. Deshalb haben wir uns für ein reduziertes Bühnenbild und reduzierte Kostüme entschieden. Der Text alleine soll wirken und beim Publikum ankommen.”

Die Gruppe der „Aixperten” besteht aus verschiedenen Theaterbegeisterten - von der Schülerin bis hin zum Physiker oder Ingenieur sind es allesamt Amateure. Dennoch will man höheren Ansprüchen gerecht werden. Strack: „Um möglichst professionell arbeiten zu können, haben wir uns mit Georg Immelmann einen bekannten Regisseur gesucht.” Eine Qualität, die das Publikum mit großem Beifall honorierte.

Noch viermal wird das Stück in der Region aufgeführt. In Aachen ist es am 14. und 15. Januar in der Klangbrücke zu sehen, am 22. Januar im August-Pieper-Haus und am 5. Februar im Deutsch-Französischen Kulturinstitut.
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