„Adventskalender live“: Eine einzigartige Benefizaktion

Von: Beatrix Oprée
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Jeden Tag ein Törchen: Die Eurode-Rotarier, ihre Mitstreiter und die Schirmherren der Adventskalender-Aktion haben in der Vorweihnachtszeit auf Herzogenraths oberem Burghof viel zu bieten und hoffen auf beste Resonanz aus der Bevölkerung. Collage: Claßen Foto: Beatrix Oprée

Herzogenrath. Jeden Tag öffnet sich eine andere Tür: Ganz im Zeichen des guten Zwecks steht die Burg Rode in der Vorweihnachtszeit. Der Rotary Club Kerkrade-Herzogenrath-Eurode legt mit dem „Adventskalender live“ ein in Eurode einzigartiges Konzept auf, um vom 1. bis 24. Dezember Abend für Abend von 18 bis 19 Uhr die Bürger auf die historische Festung zu locken.

Das Ziel sind Spenden für den Verein zur Förderung behinderter Kinder und Erwachsener in Herzogenrath, die Roda-Schule sowie die St. Jan Baptist School in Kerkrade.

Bürgermeister als Schirmherren

Zunächst durchaus angezweifelt zu haben, dass es möglich sei, tagtäglich ein attraktives Programm zu bieten, gibt Arno Deckers, Präsident der Eurode-Rotarier, unumwunden zu. Doch dann präsentiert er stolz, was sich an 24 Tagen aufgrund ehrenamtlichen Engagements alles auf die Beine stellen lässt. Und er dankt den beiden Schirmherrn, Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch und seinem Kerkrader Kollegen Jos Som für die Unterstützung. Beide geben nicht nur ihre Namen her, sondern bringen sich auch tatkräftig ein: Von den Driesch wird am 20. Dezember Stück für Stück den längsten Stollen Eurodes an Frau und Mann bringen – gegen das entsprechende Entgelt, versteht sich. Und Jos Som stiftete spontan 50 Eintrittskarten, um Kindern den Besuch des Continiums und des Gaia Parks zu ermöglichen.

Wunschzettel am Christbaum

Beginnen wird alles am Abend des 1. Dezembers mit dem Schmücken des großen Weihnachtsbaums auf der Burg, der in diesem Jahr zum Wunschbaum wird: Kinder aus dem Kinderheim St. Hermann-Josef werden die Tanne weihnachtlich ausstaffieren und dabei auch Wunschzettel aufhängen. „Denn selbst kleine Wünsche sind für sie oft unmöglich, verwirklicht zu werden“, verdeutlicht von den Driesch. Die Burgbesucher sind eingeladen, eine oder sogar mehrere Karten mitzunehmen, um die Wünsche zu erfüllen. Bis zum 20. Dezember sollten alle Weihnachtspäckchen (Abgabe täglich von 18 bis 19 Uhr) unter dem Baum liegen.

Die ganze Aktion gipfelt in den Heiligabend, wenn Akteure und Gäste nochmals zwischen 10 und 10.30 Uhr zusammenkommen, um die Spendenhöhe bekannt zu geben und die Schecks zu überreichen. „Ihre Hilfe kommt immer an“, unterstreicht Hans-Gerd Hermandung, Vorsitzender des Fördervereins, der zwei integrative Kindergärten, die Rodaschule und deren Erwachsenengruppe unterstützt, „also Menschen vom Kindergarten- bis zum Erwachsenenalter“. Auch Thomas Kürten, Leiter der Rodaschule, freut sich voller Dank bereits auf die Vorweihnachtszeit und betont die herzlichen Beziehungen seiner Schule zur Partnerschule St. Jan Baptist in Kerkrade und zum Kinderheim in Merkstein.

Einladung an alle Bürger

„Ich bin überzeugt, es wird ein Erfolg“, lädt auch Wolfgang Schmitz, Vorsitzender des Kuratoriums Burg Rode und Rotarier, zu einer abendlichen „Auszeit aus der hektischen Zeit“ ein.

Sollte das Dezemberwetter einmal nicht zum vorweihnachtlichen Programm im oberen Burghof passen, findet das Spektakel im Inneren statt.

Jeweils ein Rotarier hat die Patenschaft und damit Planung und Organisation für einen der Adventabende übernommen. Ein täglich wechselndes vielseitiges Programm für alle Altersgruppen ist so entstanden.

Rodas Alt-Bürgermeister und Rotarier Gerd Zimmermann blickt schon zuversichtlich weit voraus: „Wir betreten Neuland, aber dieses Projekt ist durchaus auf Kontinuität angelegt. Ich weiß, die Weihnachtszeit ist voll gepackt mit Terminen, aber man sollte sich auch Zeit für Besinnliches nehmen!“ Was Jos Som gerne goutiert: „Das klappt immer!“

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