„ABBBA“: Stolperfrei ins Berufsleben starten

Von: ssc
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Will beim Berufsstart unterstützen: Dazu sucht Norbert Suing noch ehrenamtliche Helfer. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Beim Schritt von der Schule ins Berufsleben ist schon so mancher gestolpert. Welcher Job könnte überhaupt der richtige sein? Was gehört in die Bewerbung? Wie macht man Eindruck beim Personalchef? Mit diesen Fragen will Sozialarbeiter Norbert Suing die Jugendlichen nicht allein lassen.

Der Mitarbeiter des Aachener Caritasverbandes will dazu unter dem Dach des „ABBBA“-Netzwerks in der Alsdorfer Luisenpassage Ehrenamtler mit ins Boot holen.

Mentoren schweben ihm vor, die Jugendliche ab der neunten, zehnten Klasse begleiten und ihnen bei der Berufsfindung zur Seite stehen. Anschließend sollen sie auch während der Lehrzeit Ansprechpartner sein, bis hin zum hoffentlich erfolgreichen Abschluss. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, weiß Suing. Zumal es sich bei der Klientel um Jugendliche handelt, „die von zu Hause aus in der Regel wenig Unterstützung erfahren“. Ein Grund mehr, sie nicht allein zu lassen, sagt Suing.

Interessierte Ehrenamtler müssen gar nicht mal spezifische Qualifikationen mitbringen. Es muss niemand gelernter Schreiner sein, wenn er sich um einen angehenden Schreiner kümmert. „Defizite liegen bei den Jugendlichen meist im theoretischen Bereich.“ Oder ganz allgemein in mangelnder Motivation, Ausdauer, Zuverlässigkeit. Da könne es ausreichend sein, ihnen hier und da einen Ansporn zu geben. Suing: „So ein Mentor muss ganz bestimmt nicht alles können und alles wissen. Aber er kann den Jugendlichen aufgrund seiner Erfahrung sicher den Weg zu den nötigen Ansprechpartnern weisen.“

Zwei Partnerschulen für das Projekt bei „ABBBA“ – dem Verein Alsdorfer Bildungs-, Begleitungs- und Beratungsangebote – sind bereits gefunden. An der Elisabethschule und der Marien-Realschule sollen die Mentoren zum Einsatz kommen.

Rund um den Einsatz berät Norbert Suing bei seinen Sprechzeiten in der Luisenpassage zwischen Otto-Wels-Straße und Luisenstraße. Dort ist er dienstags von 15 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr vor Ort.

Telefonische Informationen zu dem Mentorenprojekt gibt er unter Telefon 02404/5995914.

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