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87 Grundschüler aus Würselen und Alsdorf beim NRW-Mathe-Wettbewerb

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Große Rechenkünstler: Johannes, Jan, David, Jana und Pia (v.l.) waren aufgeregt, als die fünf Aufgaben des landesweiten Mathematikwettbewerbs für Schüler der 4. Klassen vor ihnen lag. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Würselen. „Vier Mädchen können sich auf dem Schulhof überhaupt nicht einigen, wie alt ihre neue Lehrerin ist. Ein Mädchen meint: Sie ist 24 Jahre. Die anderen drei halten das für untertrieben. Sie schätzen die Lehrerin auf 27, 31 sogar 39 Jahre. Keine von ihnen hat das richtige Alter erraten.

Eine Vermutung ist nur um ein Jahr falsch, eine andere um drei Jahre, eine dritte um sechs Jahre und eine vierte um neun Jahre falsch. Wie alt ist die Lehrerin?” Das war eine von fünf Aufgaben, die beim landesweiten Mathematikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 in Nordrhein-Westfalen gestellt wurde. In Würselen und Alsdorf rauchten bei 87 Kindern die Köpfe. In zwei Gruppen wurde gerechnet, geknobelt und gelöst.

40 Kinder der Würselener Sebastianusschule, der GGS Scherberg und der GGS Morsbach schrieben in der katholischen Grundschule und 47 Kinder der Grundschule Broicher Siedlung aus Alsdorf, der GGS Würselen Mitte und der KGS Broichweiden kamen in der Schulstraße zusammen. Sie alle hatten die erste Runde überstanden.

Obwohl 90 Minuten Zeit war, urteilten die ersten Rechenkünstler bereits nach der Hälfte der Zeit, dass die Sachaufgaben durchaus machbar, andere Aufgaben schon schwierig gewesen seien. Nachdem die Schüler die Aufgaben bewältigt hatten, mussten die Lehrerinnen ran. Die hatten genaue Lösungsblätter und genaue Anweisungen zur Punkteverteilung. So durfte für die Aufgabe: „Unsere Lehrerin” je ein Punkt für die Überprüfung der vier Aussagen beziehungsweise Altersangaben verteilt werden und ein Punkt für die Antwort. Fünf Punkte konnten so erreicht werden.

Im Lehrerzimmer der Sebastianusschule saßen die Lehrerinnen Ulla Pabich, Schulleitung Wurmtalschule, Anna Lena Boland, Susanne Drews und Annette Körfer, um jeweils die gleichen Aufgaben zu kontrollieren. „Auf diese Weise bewerten wir immer gleich”, erklärte Ulla Pabich, die mit ihren Kolleginnen einige Schüler entdeckte, die mit wirklich guten Ergebnissen überraschten. „Bei diesem Wettbewerb können einige Kinder ihre Fähigkeiten herausstellen. Kinder können ihr Können ausprobieren, sie erkennen, wie gut sie in schwierigen Knobelaufgaben sind, die im Unterricht nicht besprochen wurden”, sagte Adelheid Fröhlich, Rektorin der Sebastianusschule, die jedes Jahr ihre Schüler an diesem Wettbewerb teilnehmen lässt.

Auch für ihre Kollegen, der anderen Grundschulen, Ulla Pabich, Josef Palm, Wilhelm Dewes und Astrid Pagnia ist dieser ausgefallene Wettbewerb jährlich keine Frage. Schüler, die wollen, dürfen antreten. Wer in welche Runde gelangt, entscheiden die Punkte. Wer dieses Mal weiterkommt, entscheidet erst in Wochen das Schulamt in Düsseldorf, wenn die Punkte aller Teilnehmer feststehen. Die Lösung der Lehrerin-Aufgabe lautet übrigens: 30 Jahre.
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