40-jähriges Bestehen des Städtischen Jugendchores Alsdorf

Von: dag
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Früh übt sich: Die Kleinsten Sänger der Alsdorfer Chöre begeisterten ihr Publikum beim „Sommersingen” im Foyer des Alsdorfer Rathauses. Am Klavier begleitet von Chordirektor Günther Kerkhoffs. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Wer hätte bei der Gründung des Städtischen Jugendchores Alsdorf im Mai 1970 wohl gedacht, dass dieses Ensemble einmal sein 40-jähriges Bestehen feiern kann - und zwar mit einer großen Portion Rock- und Pop-Musik? Genau das ist jüngst in der Stadthalle geschehen. Denn die ursprünglich im Bereich der Volksmusik und der klassischen Chormusik engagierten Sänger hatten ihr Repertoire recht schnell erweitert.

Vor allem die Musicals „Jesus Christ Superstar”, „Hair”, „Noah”, „Der kleine Tag”, „Die zertanzten Schuhe” und zuletzt „SnoWhite” waren es, die den Chor weit über die Grenzen der Bergbaustadt hinaus bekannt machten.

Zum 40-Jährigen hatte Chordirektor Günther Kerkhoffs die Leitung des Konzertes „Let´s pop and rock” an seine Tochter Vera abgegeben, die die gut 40 jugendlichen Sängerinnen und Sänger in Sologesängen, Ensemblestücken, Duetten oder Terzetten vorstellte.

30 Songs von aktuellen Künstlern wie Katy Perry, Ashlee Simpson oder der Band Evanescence wurden dargeboten, wobei die stimmbildnerische Arbeit des Chores beeindruckte.

Emotional

Vera Kerkhoffs scheute sich auch nicht, die Kleinsten des Chores, also die Neun- bis Elfjährigen, auftreten zu lassen. Sie trugen nicht unwesentlich dazu bei, dass das Konzert seine Zuschauer emotional ergriff. Gemeinsam mit einer Band, geleitet von Thomas Beer, entstand ein Konzert, bei dem mehrfach Zugaben gefordert wurden.

Gleiches galt beim Sommersingen im Foyer des Alsdorfer Rathauses, wo sich der Nachwuchs der Städtischen Chöre präsentierte: die Singschulklassen. Im weißen T-Shirt, Hemdchen oder Blüschen standen die Jungen und Mädchen vor ihrem Publikum und sahen nicht bloß schick aus. Auch stimmlich hatten sie einiges zu bieten. Mit bekannten und eher unbekannten Liedern erfreuten sie ihre Zuhörer.

Den Auftakt machte der „Uhrenkanon”. Es folgten der „Wettstreit”, „Die Katz´ sitzt auf der Lauer” und viele Lieder mehr. Im Repertoire hatte die junge Sängerschar um Chordirektor Günther Kerkhoffs zudem besinnliche Lieder und Musikstücke, die von Spuk und dunklen Wäldern handelten, wie beispielsweise die Geschichte von der „Alten Moorhexe”. Und auch dieses Konzert blieb nicht ohne Popmusik. In die Kategorie fiel der Song vom alten Puppenspieler.

„Ihr habt euch so viel Mühe gegeben, dass ich begeistert bin”, lobte Vizebürgermeister Heinrich Plum die Sänger. Das Konzert habe einmal mehr gezeigt, dass sich die vielen Probenstunden lohnen. Sein Lob richtete sich auch an Chordirektor Günther Kerkhoffs. „Es gelingt ihnen immer wieder, viele Kinder für den Chor zu begeistern.”
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