198 frischgebackene Abiturienten beim Heilig-Geist-Gymnasium

Von: ehg
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Sechs von ihnen mit Traumnote: Die Abiturientia 2013 des Heilig-Geist-Gymnasiums füllte das ganze Mittelschiff der Pfarrkirche St. Lucia. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. „Abistokratie 2013 – Das Ende der Doppelherrschaft“ – hatten die 198 Abiturienten des Heilig-Geist-Gymnasiums zum Motto gemacht. Zu dieser kreativen Idee gratulierte ihnen Oberstudiendirektor Christoph Barbier.

Mehr noch: Er machte ihr Motto zur Grundlage seiner Ansprache. Darin gab er eine eindeutige Antwort auf die Frage, wer in den vergangenen drei Jahren von wem beherrscht worden sei. Es seien die komplexen Rahmenbedingung gewesen, die durch das Abitur nach acht Jahren und den Doppeljahrgang Lehrer wie Schüler beherrscht hätten. „Durch persönliches Engagement und zugewandtes miteinander Umgehen haben wir in vielen Bereichen die Herrschaft erträglich gestalten und viele Aufgaben erfolgreich lösen können.“

Den Schulleiter freute es, dass 198 von 200 Schülern das Ziel erreicht haben, aus jedem Jahrgang etwa gleich viele. 68 „bauten“ ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma, sechs von ihnen mit dem Traumergebnis 1,0. Es gibt zwar etwas mehr G9er-Schüler im Einserbereich. Dafür handelt es sich bei den 1,0-Schülern ausschließlich um G8er. Im Großen und Ganzen seien die Ergebnisse soweit vergleichbar, „dass Eure beiden Nasen gleichzeitig ins Ziel gekommen sind. Die diesjährigen Ergebnisse liegen auch im positiven Trend der vergangenen Jahre.“

Deutlich machte Barbier, dass das vorrangige Ziel des Gymnasiums zwar ein erfolgreiches Abitur sei, aber nicht das einzige. Denn zur Persönlichkeitsbildung gehöre der ganze Mensch: „Wir sind froh, dass mit Eurem Abitur die uns beherrschenden Rahmenbedingungen des Doppeljahrgangs ein Ende gefunden haben.“ Er hoffe andererseits, „dass die angesprochenen Doppelherrschaften in Euch sowohl für Euch als auch für Euer Umfeld zu einem tragfähigen und gelingenden Leben beitragen“.

„Wir brauchen Euch!“

Glück- und Segenswünsche der Spiritaner, des Trägers des Heilig-Geist-Gymnasiums, überbrachte der Superior Circumscription Europe, Pater Emeka Nzeadibe. Ihm schloss sich – auch im Namen seines Amtskollegen Alfred Sonders (Alsdorf) und der Herzogenrather Vize-Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk – Würselens Bürgermeister Arno Nelles an. „Wir brauchen Euch!“, ermunterte er die Abiturienten, sich den reizvollen Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Dabei gab er zu bedenken, dass das Ziel bisweilen nur auf Umwegen erreicht werden könne.

„Bleibt neugierig und kritikfähig!“, lautete sein Appell. Für den Förderverein gratulierte Vorsitzender Dr. Norbert Staudacher. Im Namen der Eltern dankte H. Eberius den Lehrerinnen und Lehrern für dessen gerade beim Doppeljahrgang an den Tag gelegtes Engagement zum Wohl ihrer Kinder. Nicht nur ihnen, sondern auch den 198 Abiturienten testierte er gerne, die großen Herausforderungen erfolgreich gemeistert zu haben. Gute persönliche Wünsche auch ihrer Tutoren Petra Paulus, Miriam Schulz und Michel Plümper begleiteten sie auf den Weg ins Leben.

Im Namen der Abiturienten verabschiedete sich Carolin Jacobi. Besonders ausgezeichnet wurden die sechs besten Abiturienten: Kathrin Ritzka, Tobias Schott, Tim Hommen, Merle Losch, Kerstin Pütz und Moritz Lafendt. Der Feier vorausgegangen war ein von Lehrerin Susanne Degenhardt und Pater Konrad Breidenbach gehaltener ökumenischer Gottesdienst. Gestaltet wurde das Fest in der Pfarrkirche St. Lucia vom Chor und vom Orchester der Schule unter Leitung von Martin Busch.

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