Zwei Wochen lang abschalten

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Kreis Heinsberg. Das Jugendrotkreuz im Kreis Heinsberg bietet wieder ein Ferienprogramm an. Hier können die Kinder und Jugendlichen neue Menschen kennenlernen und neue Spiele und Gemeinschaftsaktionen ausprobieren.

„Zwei oder drei Wochen lang einfach mal abschalten und genießen! Was für Erwachsene gilt, gilt auch für Kinder”, erläutert Marianne Küster-Eßer, Kreisleiterin des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Heinsberg (JRK), das abwechslungsreiche Ferienprogramm des JRK für Kinder und Jugendliche.

„Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist der erste Urlaub ohne Eltern oft ein besonderes und lange prägendes Erlebnis und eine Erfahrung, die für die Entwicklung des Kindes enorm förderlich ist”, fügt sie hinzu.

Wilfried Mercks, Kreisgeschäftsführer beim DRK-Kreisverband Heinsberg, beschreibt die Maßnahmen und pädagogischen Ziele der Reisen des JRK-Landesverbandes: „Die betreuten Kinder- und Jugendreisen, die das Jugendrotkreuz durchführt, sind ein wichtiges Lernfeld.

Hier können die Kinder und Jugendlichen neue Menschen und Gegenden kennenlernen, neue Spiele und Gemeinschaftsaktionen ausprobieren, Natur erleben und neue Rollenmuster erproben. Die vielfältigen Anregungen fördern die Fähigkeit Herausforderungen zu meistern, neue Interessen und Talente zu entdecken und sie stärken das Selbstbewusstsein.”

Beim JRK gibt es keine anonymen Massencamps. Die Reisegruppen sind zwischen 15 und 40 Teilnehmern groß. Einige Angebote sind speziell auf junge Menschen mit Behinderungen zugeschnitten.

Einige Ziele für die Jugendreisesaison 2011, wie zum Beispiel Hinsbeck, Rohren oder Bad Münstereifel, liegen vor der Haustüre. Andere Reisen führen zur Ostsee, zur Nordsee, nach Frankreich, Spanien, Kroatien und Sardinien.

Bei der Reise nach Bad Segeberg gehört der Besuch der Karl-May-Festspiele zum Programm, in Narbonne in Südfrankreich gehört eine Kanutour zum abenteuerlichen Campingurlaub. Der Reiseschwerpunkt liegt in den Sommerferien, für die Osterferien ist ein Urlaub für junge Menschen mit Behinderung auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein möglich.

Marianne Küster-Eßer: „Wir haben an fast Alles gedacht. Natürlich gibt es bei den Reisen der DRK-Jugendorganisation den Erste-Hilfe-Service rund um die Uhr.

Sollte ein Kind das Heimweh gar nicht verwinden, enthalten die Reisen eine Heimwehversicherung.” Rita Karsch, JRK-Sachbearbeiterin im DRK-Kreisverband Heinsberg, weist auf ein besonderes Qualitätskriterium einiger JRK-Reisen hin: „Das Projekt „Gut drauf” der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) steht für gesundheitsbezogene Angebote für Jugendliche.

Einige unserer Reisen erfüllen diese hohen Qualitätsansprüche. Diese Angebote verbessern nachhaltig das Ernährungs- und Bewegungsverhalten und die Stressbewältigung der Jungendlichen. Sie liefern damit einen großen Beitrag zur Gesundheitsförderung.”
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