Zwei Orchester beim Konzert in Übach-Palenberg

Von: mabie
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Das West-Harmony-Projektorchester zeigte sich beim Konzert im Pädagogischen Zentrum von Übach-Palenberg in Bestform. Foto: Markus Bienwald

Kreis Heinsberg. Die symphonische Komponente ist aus der Blasmusik längst nicht mehr wegzudenken. In Übach-Palenberg schickten sich nun gleich zwei Orchester an, den Menschen die symphonische Blasmusik noch näher zu bringen. Die Anton-Heinen-Volkshochschule präsentierte bei einem Konzert sowohl das 2009 vom Kreisverband des Volksmusikerbundes NRW ins Leben gerufene Projektorchester West-Harmony als auch das Musikcorps Braunsrath.

Die Braunsrather begeisterten dabei einmal mehr unter Leitung des englischen Dirigenten Steven Walker mit einem umfassenden Programm. Sie mischten klassische Marschmusik wie in Richard Strauß‘ „Königswalzer“ gekonnt mit einem Schuss Beethoven ­(Egmont-Ouvertüre, op. 84) und schmeckten mit Richard Strauß‘ „Allerseelen“ in einem Arrangement von Oliver Davies ab.

Dabei zeigten die Braunsrather, warum sie zu Recht seit über 60 Jahren zur Spitze in diesem Musiksegment gezählt werden und immer wieder auch auf Tonträgern verewigt und im Radio gespielt werden. Und so bereitete den sehr begeisterten Gästen im leider nicht ausverkauften Saal auch das Hörvergnügen mit moderneren Klänge, beispielsweise mit „Cargo Funk“ von Peter Kleine Schaars oder den „Great Moments in Cinema“ von John Williams, richtig gute Laune.

Das Projektorchester West-Harmony konnte da allerdings bestens mithalten, auch wenn es zum ­ersten Mal die tolle Akustik des Übach-Palenberger PZ genießen durfte. Denn das Ensemble unter Leitung des Bonner Musiklehrers Martin Kirchharz zeigte sich in Topform. Schon die „Ovation Ouvertüre“ von James Hosay war ein echter Genuss. Die ganze Bandbreite symphonischer Musik, die von einem Blasorchester gespielt wurde, zeigte auch Otto Schwarz‘ Komposition „Man in the Ice“.

Angelehnt an die Geschichte des in den 1990er-Jahren in den Alpen gefundenen Urzeitmenschen, der schnell als „Ötzi“ bekannt wurde, ließen die Musiker die Lebensstationen des Ötzi musikalisch nachempfinden. Als sie auch den „Tanz der Vampire“ und die „Tom Sawyer Suite“ bestens rüberbrachten, war ihnen der Applaus eines vollauf begeisterten Publikums natürlich mehr als sicher.

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