Zeitgemäßer Neubau statt kostenintensiver Sanierung

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Erkelenz. Rund 20 Millionen Euro will die Kreissparkasse Heinsberg in Erkelenz investieren, um ihre Hauptstelle neu zu bauen. Der schwarze Turm am Dr.-Eberle-Platz soll ebenso wie der Platz selbst verschwinden und einem fünfgeschossigen Neubau weichen, der sich bündig an die Häuserzeile der Kölner Straße anschließt.

Bei der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung im Rathaus zeigten sich die Kommunalpolitiker einverstanden mit den vom Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse, Lothar Salentin, und vom Architekten Wolfgang Emondts erläuterten Bauplänen und machten gerne den Weg frei für einen erforderlichen vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Ein Neubau der Kreissparkasse in dieser Größe sei ein deutliches Signal dafür, dass Erkelenz nach wie vor die Zentrale der Kreissparkasse Heinsberg sei, hatte Bürgermeister Peter Jansen im Vorfeld der Sitzung erklärt. Salentin sagte, der Neubau werde alle Abteilungen zusammenfassen, die derzeit in Erkelenz in verschiedenen Gebäuden untergebracht seien.

Rund 100 Stellplätze und damit eine Verdoppelung der bisherigen Zahl stellte Salentin in Aussicht. In dem Gebäude mit Tiefgarage soll auch Raum geschaffen werden für Ladenlokale. Optischer Blickfang des Gebäudes soll die über einen kleinen Platz „schwebende” Bebauung ab dem dritten Stockwerk an der Ecke Tenholter Straße/Kölner Straße werden. Allerdings, dies betonen Salentin und Emondts gleichermaßen, werde das Gebäude zwar modern und funktionell sein, sich aber dennoch an die bestehende Bebauung anpassen.

Die Notwendigkeit eines Neubaus stellte Salentin dar: „Der 1974 bezogene Bau kann nur mit einem Aufwand saniert werden, der nicht geringer ist als der für einen Neubau.” Insofern sei ein zeitgemäßer Neubau allemal besser als eine Sanierung des bestehenden Gebäudes.
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