Kreis Heinsberg - Wie man Einbrechern das Leben schwer macht

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Wie man Einbrechern das Leben schwer macht

Von: mabie
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Am Dienstag in Übach-Palenberg: Gemeinsam mit dem Bezirksbeamten Volker Frambach (M.) informierte Wolfgang Ulbrich (r.) von der Kreispolizeibehörde Heinsberg zum Thema Einbruchsschutz. Foto: Markus Bienwald

Kreis Heinsberg. „Ich habe den Eindruck, manche Menschen kommen extra wegen uns heute nach hier“, freute sich Wolfgang Ulbrich von der Kreispolizeibehörde Heinsberg am Dienstag an einem Informationsstand der Polizei im Real-Markt in Übach-Palenberg.

In der Aktionswoche „Einbruchsschutz“, die landesweit im Rahmen der Kampagne „Riegel vor!“ stattfindet, stellte er sich gemeinsam mit seiner Kollegin ­Gudrun Kledtke und dem Bezirksbeamten Volker Frambach den Fragen von Interessierten. Und das waren viele. „Die Aktion stößt auf großes Interesse“, sagte Ulbrich, „denn viele Bürger interessieren sich für das Thema Sicherheit.“ Oft werde dieses grundlegende Interesse aber nicht gleich umgesetzt.

Dabei seien gerade die dunkleren Wintermonate für Einbrecher eine sehr beliebte Jahreszeit. „Es gibt einfach mehr Einbrüche im Winter“, weiß der Kriminalhauptkommissar, denn die „Arbeitsbedingungen“ für Einbrecher seien durch die früher einsetzende Dunkelheit, die vieles im Dunkeln lasse, besser. „Wenn das Haus dunkel ist, kann das natürlich ein Zeichen für den Einbrecher sein, einmal gucken zu gehen“, machte er deutlich.

In den Gesprächen mit den Menschen in Übach-Palenberg spiegelten sich die übers Jahr hinweg immer wieder gegebenen Ratschläge auch in den Fragen wider. So gebe es zwei Komponenten, die Einbrecher zumindest abschrecken würden: mechanische Sicherungen am eigenen Hab und Gut und auch sicheres Verhalten. Gekippte Fenster, unbeleuchtete Wohnungen oder auch nicht verschlossene Türen, wenn niemand daheim sei, gehörten zum falschen Verhalten, wie Ulbrich und seine Kollegen den Bürgern immer wieder versicherten.

Lichtsteuerungen

Aufmerksamkeit, das Zeigen oder auch das Simulieren von Anwesenheit – beispielsweise durch Lichtsteuerungen im Haus – und nicht zuletzt der Einsatz von Qualitätssicherungen sorgen nach Ansicht der Experten dafür, dass Einbrechern das Leben schwer gemacht werde. „Wir müssen dem Einbrecher Zeit stehlen, damit er keine Zeit zum Stehlen hat“, fasste Wolfgang Ulbrich die Botschaft prägnant zusammen. Dabei müssten sich die Bürger aber auch im Klaren darüber sein, dass Qualität und der fachgerechte Einbau ihren Preis hätten. Dies rentiere sich aber schon beim ­ersten Einbruchversuch, der scheitere.

Wichtige Tipps und Hinweise konnten die interessierten Bürger an diesem Tag auch gleich mitnehmen: Faltblätter und Informationsbroschüren gehörten zum Auftritt der Polizeibeamten bei den Gesprächen.

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