Westzipfelhaus: Spätestens im Herbst wollen die Vereine einziehen

Von: agsb
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Die Vertreter des Vereins „Ues Tüddere“ mit dem Vorsitzenden Franz-Dierk Meueres (l.), Guido Forst (2.v.l.) von der Bezirksregierung Köln, Bürgermeister Herbert Corsten (4.v.l.) und Ratsvertreter stoßen im Gemeindehaus auf den Spatenstich zum Westzipfelhaus an. Foto: agsb

Tüddern. „Ich bin total überrascht dass bei diesem Wetter, bei dem man keinen Hund rauslässt, so viele Vereinstreter zum Spatenstich gekommen sind“, erklärte Guido Forst von der Bezirksregierung Köln.

In Verlängerung des Nahversorgungsgebietes wird in einigen Monaten das Westzipfelhaus stehen, jetzt wurde der erste Spatenstich getätigt.

Bekanntlich bauen sich die Tüdderner Ortsvereine ihr Vereinshaus dank Leader-Förderung mit Mitteln der Europäischen Union. Bürgermeister Herbert Corsten zeigte sich erfreut, dass es endlich losgeht, denn seit 2011 laufen die Planungen.

Corsten erinnerte an die Ratlosigkeit die bei den Ortsvereinen herrschte, als vor einigen Jahren der Saal Hostenbach seine Toren schloss. Von diesem Moment an stand in Tüddern kein Veranstaltungsort mehr zur Verfügung. Zwar wurde die Turnhalle kurzerhand zur Mehrzweckhalle umgewandelt, aber dies konnte kein Dauerzustand sein.

So ergriff Tüdderns Vereinswelt die Initiative: 16 Ortsvereine schlossen den Bund „Ues Tüddere“ und brachten das Dorfgemeinschaftshaus (im Nachhinein Westzipfelhaus benannt) auf dem Weg. Das ganze wurde dann im Rat vorgestellt – und der gab ebenfalls grünes Licht. Die Gemeinde übernahm die Co-Finanzierung und kam den Tüdderner Vereinen in Sachen Grundstücksfrage entgegen. Ursprünglich war ein Dorfgemeinschaftshaus an anderer Stelle geplant – die Planungen gestalteten sich nicht ganz einfach, wodurch noch einmal eine neue Stelle für das Gemeinschaftshaus gefunden werden musste. Doch auch diese Probleme taten der Begeisterung für dieses Projekt keinen Abbruch. Die Mitgliederzahl des Vereins „Ues Tüddere“ wuchs schnell auf rund 370.

Franz-Dierk Meurers, Vorsitzender des Vereins Ues Tüddere, nannte den Spatenstich einen großen Erfolg für Tüddern und die Vereinswelt. Insbesondere der Verwaltung sprach er großen Dank aus.

Der Wunsch, das Westzipfelhaus am 30. Juni 2015 seiner Bestimmung zu übergeben, dürfte schwer zu realisieren sein. Spätestens aber im Spätsommer oder Herbst soll es soweit sein.

„Wir sind in unseren Orten auf das Vereinswesen angewiesen. Was sich hier im Selfkant abspielt, ist sehr vorbildlich“, lobte der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement in seiner Gemeinde. Meurers nahm die Anerkennung des Bürgermeisters, der sich freute, dass die Vereinswelt sich ihr Westzipfelhaus/Vereinshaus in Eigenregie baut, mit einem Lächeln entgegen.

„Wir haben richtig Bock, wir sind heiß darauf, loszulegen“, sagte Ortsvorsteher Heinz-Hubert Ruers beim anschließenden Empfang im Rathaus, wo auf das große Projekt noch einmal angestoßen. wurde.

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