Kreis Heinsberg - Wer bei AC2 nicht mitmacht, „ist blöd”

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Wer bei AC2 nicht mitmacht, „ist blöd”

Von: defi
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Wie wird man ein erfolgreicher
Wie wird man ein erfolgreicher Unternehmer? Moderator Thorsten Pracht (3. v. r.) bat Rudolf Schaaff, Ulrich Berners, Rainer Florack, Karsten Groob und Jürgen Hutmacher (v.l.n.r.) um eine Antwort. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Mit der Initiative AC² - Gründung, Wachstum, Innovation soll das unternehmerische Potenzial mit besonderem Fokus auf das Thema Innovation in der Region Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg aktiviert werden.

Die Geschäftsplanwettbewerbe AC² - der Gründungswettbewerb und AC² - die Wachstumsinitiative sprechen dabei zwei Zielgruppen an, wie Michael F. Bayer, Geschäftsführer der Gründer-Region Aachen, erläuterte: Menschen, die sich für das Thema Existenzgründung interessieren, sowie bestehende Unternehmen, die ihre Wachstumsmöglichkeiten identifizieren und ausschöpfen möchten. Die erste von vier Auftaktveranstaltungen in der Region bei der zehnten Auflage des Wettbewerbs fand unter dem Motto „Spot an für Ihre Geschäftsidee!” in der Raiffeisenbank Heinsberg statt.

Der Talk „Spot an für Unternehmer!” mit Ulrich Berners (LBBZ Laser Bearbeitungs- und Beratungszentrum NRW GmbH, Geilenkirchen), Rainer Florack (Florack Bauunternehmung GmbH, Heinsberg), Rudolf Schaaff (Rudolf Schaaf Dachbaustoffe GmbH, Erkelenz), Karsten Groob (Groob-Dohmen GmbH, Hückelhoven), Jürgen Hutmacher (World-Media Showtechnik Gmbh, Geilenkirchen) wurde moderiert von Thorsten Pracht, Leiter der Regio-Desks für die Kreise Düren und Heinsberg des Zeitungsverlages Aachen.

Das Fazit des Talks fasste Rudolf Schaaff kurz und bündig zusammen: „Wer hier nicht mitmacht, ist blöd.” Auch Unternehmer mit Berufserfahrung profitieren von den Hilfestellungen, die im Rahmen der AC²-Wettbewerbe angeboten werden, darin war sich die hochkarätig besetzte Unternehmertalkrunde einig. Die 20 Neugründer im Saal werden sicherlich genau zugehört haben, als Rainer Florack von seiner Unternehmensphilosophie berichtete und darüber sprach, wie man mit Beton Geld verdienen kann - oder durchaus auch mal nicht, etwa wenn man eine ganze Kirche am Stück über Land transportiert.

Klaus-Dieter Kroll, der Vorstandsvorsitzende der gastgebenden Raiffeisenbank Heinsberg, gab den Jungunternehmern mit auf den Weg: „Wir wissen alle: Wer sein eigener Chef werden und dauerhaft bleiben will, sollte den Start sehr gut vorbereiten.”

Liesel Machat, Dezernentin des Kreises Heinsberg, unterstrich, dass der Name „AC-Quadrat” als Gründer-, Wachstums- und Innovationswettbewerb im Kreis Heinsberg einen „außerordentlichen guten Klang” hat.

Im Gründungswettbewerb werden Gründungsinteressierte branchenunabhängig von ehrenamtlichen Mentoren bei der Erstellung ihrer Geschäftspläne unterstützt. Alle Geschäftspläne werden von vier unabhängigen Gutachtern bewertet. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt die Erfolg versprechendsten Geschäftspläne aus, die dann mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 31.000 Euro ausgezeichnet werden. Im Rahmen der Wachstumsinitiative erhalten Unternehmen an drei Beratertagen kostenlose professionelle Unterstützung von Beratern aus dem Beraternetzwerk und entwickeln gemeinsam mit diesen eine umsetzungsfähige Wachstumsstrategie.

Zusätzlich erhalten sie zwei unabhängige Gutachten zu ihrem Wachstumsplan. Zehn Coaching- und Wachstumsabende geben den Teilnehmern während der Wettbewerbslaufzeit von November 2012 bis Juni 2013 mit Fachvorträgen zu gründungs- beziehungsweise wachstumsspezifischen Themen weitere wertvolle Informationen. Darüber hinaus finden zwei Veranstaltungen zum Thema Innovation - von der Ideenfindung bis zur Vermarktung - statt. Im informellen Teil der Vortragsveranstaltungen kann der Kontakt zu den Mitgliedern des Beraternetzwerkes, anderen Teilnehmern und Kapitalgebern gepflegt und ausgebaut werden. So stand auch bei der regionalen Auftaktveranstaltung in Heinsberg genügend Zeit zur Verfügung für das Get-together.

1400 neue Arbeitsplätze sind entstanden

Die 1121 Gründungsideen aus den neun bisher ausgetragenen Geschäftsplanwettbewerben zeigen mit ihrer Bandbreite - vom Künstler im Handwerk über neue Angebote im Handels- und Dienstleistungssektor bis hin zu hochinnovativen Technologieprojekten - in besonderer Weise das Gründungspotenzial in der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Aus der konkreten Umsetzung der ausformulierten Geschäftspläne resultierten bis heute rund 250 neue Unternehmen mit über 500 neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Durch die Umsetzung der Wachstumspläne der mittlerweile 351 Unternehmen in der Wachstumsinitiative sind bis heute mehr als 900 neue Arbeitsplätze entstanden.

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