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Wenn die Kaffeemaschine zum Star wird...

Von: Petra Wolters
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Peter Heinrichs schaute Birte Gernhardt von „center.tv” bei ihren Dreharbeiten in seinem Handelshaus über die Schulter. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Bettwäsche, Handtücher, Taschen und Schuhe, Wollknäuel, edler Schmuck, die passende Bluse oder auch die Kaffeemaschine: Sie werden in dieser Woche zu Filmstars.

Der ein oder andere hat die Fernsehkamera vielleicht gesehen, mit der Birte Gernhardt vom privaten Kölner Kabelfernsehsender „center.tv” in den Fachgeschäften der Innenstadt unterwegs war. Sieben von ihnen gefiel die Idee von Dirk Ernst, Medienberater unserer Zeitung, zeitgleich nicht nur in der Druckausgabe, sondern unter http://www.az-web.de auch via Internet zu werben, und das sogar im Film.

„Lust auf Heinsberg” lautet das Motto der Kampagne, die am kommenden Samstag jetzt multimedial auf die Kreisstadt als Einkaufsstadt aufmerksam machen wird. Die sechzig Sekunden langen Porträts der sieben Einzelhändler finden sich für den interessierten Zuschauer zwei Wochen lang auf der Heinsberger Lokalseite unter http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-liste-az, danach auf der Startseite http://www.az-web.de unter dem Link Videos/Firmenporträts.

Die Erfahrung, dass Heinsberg wirklich Lust auf „Shopping” macht, hat Gernhardt bei ihrer Arbeit auch selbst gemacht. „Ich würde hier viel lieber einkaufen als im überfüllten Köln”, lobt sie das Flair der Innenstadt bei ihrem siebten und vorläufig letzten Dreh im Handelshaus von Peter Heinrichs. Seine Lieferanten würden keinen Internetverkauf wünschen, erklärt er. In dieser Form, mit einem eigenen, 60 Sekunden langen Film, der über sein Einzelhandelsgeschäft „rund um die Wäsche” unter dem Slogan „gute Marken zu günstigen Preisen” informiere, könne er das Medium Internet aber jetzt auch als Verkaufsunterstützung einsetzen, sagt er.

Viel los beim WSV

Bei ihm war Gernhardt da zum Start des Winterschlussverkaufs mit ihrer Kamera genau richtig, denn hier war viel los. Obwohl die Termine für den Winterschlussverkauf (WSV) im Januar und den Sommerschlussverkauf (SSV) Juli nicht mehr wie früher mit Starttermin und Dauer gesetzlich vorgeschrieben sind, würde sich Heinrichs weiterhin einen einheitlichen Termin wünschen, auf den sich alle Einzelhändler verständigen und an den sie sich auch halten würden „Ein gleichzeitiger SSV/WSV-Beginn erleichtert dem Kunden die Orientierung und hilft allen Händlern, die Städte gut zu füllen”, so der stellvertretende Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins.

Damit Saisonware auch zum Saisonende das Haus verlasse, brauche der Handel den Sommer- und Winterschlussverkauf. „Dabei schrecken wir auch nicht davor zurück, Waren unter unserem Einkaufspreis anzubieten, wenn der zum Saisonende am Markt erzielbare Preis unterhalb des Einkaufspreises liegt”, betont er. „Letztendlich ist der Preis für ein Produkt erst dann richtig, wenn die Ware auch das Haus verlässt.”

Dass es den geregelten Schlussverkauf nicht mehr gebe, sei also de facto falsch, resümiert Heinrichs. Diese Aussage beziehe sich lediglich auf die gesetzliche Vorschrift. Bei ihm gibt es ihn, wie in anderen Geschäften auch noch, bis zum Ende der nächsten Woche, jeden Tag mit einem neuen „Schnäppchen-Angebot”.
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