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Weltgebetstag: Malaysia wird in den Blickpunkt gerückt

Von: anna
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Vor dem Weltgebetstag: Auch in
Vor dem Weltgebetstag: Auch in diesem Jahr bot ein Team um Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen (vorne) Vorbereitungstreffen an. Informiert wurde über Land und Leute in Malaysia. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Der Weltgebetstag, der für dieses Jahr von Frauen in Malaysia vorbereitet wurde und am Freitag, 2. März, in vielen Kirchen der Region gefeiert wird, wirft seine Schatten voraus. Das Vorbereitungsteam bot dazu auch diesmal im Vorfeld wieder sogenannte Infotage an.

Dem Team gehören an: die Frauengemeinschaftsmitglieder Elsbeth Mehlhart aus Oberbruch und Claudia Wagner aus Geilenkirchen, Gertrud Schuchart vom Diözesanleitungsteam aus Mönchengladbach, die Wegberger Gemeindereferentin Monika Heidenfels und die regionale Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen.

Dass Malaysia in Südostasien liegt und aus zwei Landesteilen besteht, erfuhren die Teilnehmerinnen der Infotage vorab. Dann schilderten ihnen die Frauen aus dem Vorbereitungsteam Malaysias Vielfalt in der Natur mit einem großen Regenwald und mit seltenen Tieren. Auch das Leben der Menschen in Malysia sei vielfältig, was die unterschiedliche Herkunft und Religionszugehörigkeit mit sich bringe. Demnach bekennen sich 60 Prozent der Menschen in Malaysia zum Islam, 20 Prozent zum Buddhismus und zu chinesischen Religionen. Zehn Prozent seien Christen und sieben Prozent Hinduisten.

Die Frauen aus der Region Heinsberg erhielten bei den Info-Tagen, die in Erkelenz-Holzweiler und Waldfeucht-Braunsrath angeboten wurden, nicht nur umfassende Informationen über Land und Leuten, sondern sie sahen auch Bilder aus dem Land und erfuhren von der Situation der Frauen sowie von speziellen Projekten, die sich für gerechte Arbeitsbedingungen und die Frauensolidarität in Malaysia einsetzen. So wurde für sie transparent, wie die Spenden aus dem Gottesdienst verwendet werden.

„In Malaysia, wie auch in manchen Ländern aus den vorherigen Jahren, geht es dem Weltgebetstags-Komitee nicht allein darum, das Überleben der Menschen zu sichern, sondern es tritt ein für Gerechtigkeit und weltweite Frauenförderung”, erklärte die Frauenseelsorgerin.

„Steht auf für Gerechtigkeit”

„Steht auf für Gerechtigkeit” empfanden nach diesen Informationen alle Teilnehmerinnen als passenden Titel für den Gottesdienst, der zunächst musikalisch, bibeltextlich und mit Blick auf das Titelbild erarbeitet und dann mit den Teilnehmerinnen gefeiert wurde. Nicht nur mit Tee und Kuchen, sondern auch mit einem traditionell malaysischen Mittag­essen konnten die Teilnehmerinnen im wahrsten Sinne der Worte auf den Geschmack kommen und so viele Anregungen mitnehmen für die Gottesdienste, die sie jetzt in ihren Kirchen vor Ort anlässlich des Weltgebetstages am 2. März feiern werden.
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