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Weihnachtlicher Budenzauber der Elterngemeinschaft

Von: Pia Wilbrand
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Die Kinder hatten Spaß am Budenzauber. Foto: Wilbrand

Hückelhoven-Millich. Tannenbäume säumen den kleinen Steinweg. Er ist über die Jahre ein bisschen uneben geworden, denn Bäume schlagen darunter Wurzeln. Ab und zu taucht ein aufgeregtes Kind im Versteck- und Fangspiel zwischen den Tannen auf und läuft quer über den Weg. Viele von ihnen sind geschminkt als Feen, Monster, Schmetterlinge oder Löwen.

Am Ende des Weges erwartet den Besucher eine urige Blockhütte, in der man sich gerne am Holzofen aufwärmt. Um die große Blockhütte herum stehen noch drei kleinere, umrahmt von vielen Lichterketten.

In der einen verkaufen die Frauen der Elterngemeinschaft Millich weihnachtliche Dekoration, in der anderen machen die Männer Reibekuchen, Pommes, Erbsensuppe und Grünkohl, und an der dritten stehen diejenigen, die sich auf einen Glühwein treffen.

Schon zum 21. Mal fand der weihnachtliche Budenzauber in Millich statt. Am Anfang war er noch ein Mini-Markt und fand in zwei Garagen seinen Platz. Seitdem ist er expandiert, und neben den Holzhütten gibt es auch ein großes, gemütliches Zelt, in dem Kinder an Mal- und Schätzwettbewerben teilnehmen können und geschminkt werden. Es ist geschmückt mit dickem, roten Samt und goldenen Ketten. Außerdem hängen dort eingeschweißte Bilder aus den Malwettbewerben der letzten Jahre, der Duft nach Waffeln hängt in der Luft, und auf einem großen Holztisch stehen Kuchen zum Verkauf.

„Mit dem Weihnachtsmarkt wollen wir Geld einnehmen, das wir dann teilweise in den nächsten Markt investieren. Es müssen Fahrgeschäfte für die Kinder bezahlt werden, der Clown, die Süßigkeiten und Weckmänner, die der Nikolaus verteilt, das Essen und so weiter. Aber den Rest spenden wir immer an Einrichtungen für Kinder. Zum Beispiel das Kinderhospitz oder Kindergärten.”, sagt Gisela Steiml von der Elterngemeinschaft. In privater Eigeninitiative bereiten die Mitglieder den Weihnachtsmarkt vor, viele von ihnen sind Krankenschwestern und tauschen Dienste, so dass sie ihre freien Wochenenden dem guten Zweck widmen können.

Dass einige Probleme auftraten, brachte die Elterngemeinschaft nicht aus der Ruhe: Zugefrorene Rohre stellten erstmal kein Hindernis dar, und dass die Musik bei der Kälte manchmal ausfiel, störte auch niemanden - die letzten Besucher gingen am Samstag erst um 3.30 Uhr nach Hause.

Ein Highlight für die Kinder war der Nikolaus, der an beiden Abenden Geschenke verteilte und auch das Mitmachprinzip des Clowns.

Am zweiten Tag bereicherte der Posaunenchor die winterliche Atmosphäre mit seiner Musik. Gisela Steiml schätzt, dass etwa 1500 Euro eingenommen wurden, die letztlich für Spenden verwendet werden können.

„Das muss aber noch mal genau nachgerechnet werden.” Bei der nächsten Mitgliederversammlung soll dann beschlossen werden, an welche Einrichtungen das Geld gehen soll.
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