Wassenberg - Wassenberger Vereine erhalten 10.000 Euro zur Förderung der Jugend

Wassenberger Vereine erhalten 10.000 Euro zur Förderung der Jugend

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Wassenberg. Die Stadt Wassenberg will ihre Vereine auch im kommenden Jahr im Rahmen derzeit geltender Kriterien fördern, mit rund 10.000 Euro. Der Kultur- und Sportausschuss beschloss mit der Mehrheit von CDU und Bündnis 90/Die Grünen, lediglich Fördervereine von diesen Zuwendungen auszuschließen.

Demnach sollen auch künftig jährliche Beiträge gezahlt werden in Höhe von 175 Euro für Musikvereine, 100 Euro für Gesangvereine, 75 Euro für Bruderschaften, 100 Euro für Karnevalsvereine, 50 Euro für kirchliche Chöre, 75 Euro für Heimatvereine und 50 Euro für sonstige Vereine. Sportvereine erhalten 100 Euro, solange sie keine jugendlichen Mitglieder haben, 150 Euro bei bis zu 19 Jugendlichen, 200 Euro bei bis zu 49 Jugendlichen und 250 Euro, wenn sie mehr als 50 jugendliche Mitglieder zählen. Der nach der Verteilung der bezeichneten Sockelbeträge verbleibende Beitrag soll nach der Anzahl der gemeldeten Jugendlichen aufgeteilt werden.

Die Fördervereine, die bisher mit 50 Euro unterstützt wurden, sollen künftig nicht mehr berücksichtigt werden, da „hier eine gewisse Doppelförderung” vorliegt, wie es in der Verwaltungsvorlage hieß. „Eine solche Regelung wird zur Folge haben, dass durch die somit ersparten Sockelbeträge ein höherer Faktor für die Förderung von Jugendlichen erreicht werden kann.” Die SPD stimmte dem Vorschlag nicht zu, weil sie an der Unterstützung der Fördervereine festhalten wollte.

Einstimmig beschloss der Ausschuss zudem ein vom Stadtsportbund vorgeschlagenes „Bündnis für den Sport” mit der Stadt. Der Text dazu basiert auf dem in 2008 zwischen Landessportbund und Landesregierung geschlossenen Bündnis, das wiederum auf einem „Pakt für den Sport” aus 2002 aufbaut. Ziel der Vereinbarung ist es, den Zugang aller Menschen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, zum Sport zu stärken. „Durch ein vielseitiges Sportangebot im Stadtgebiet soll der Sport für alle auf Dauer attraktiv gestaltet werden”, heißt es im Text zum Bündnis. Ferner regt es an, bei Planung, Errichtung und Einrichtung sowie bei der Modernisierung bestehender Sportstätten den Stadtsportverband beratend hinzuzuziehen.
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