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Wassenberg als Eingangstor ins Meinweggebiet

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Ähnlich wie bei der Zufahrt zum ehemaligen Kolleg St. Ludwig, könne auch Wassenberg zu einem „Eingangstor” in das Meinweggebiet werden. Foto: Markus Schweiss/wikipedia

Wassenberg. Die Städte Wassenberg und Wegberg sind Partner in einem grenzüberschreitenden Projekt, mit dem das deutsch-niederländische Meinweggebiet gefördert werden soll. Das Konzept dafür, das im Rahmen des EU-Förderprogramms Interreg IV finanziert werden soll, hat der deutsch-niederländische Naturpark Maas-Schwalm-Nette erstellt.

Geschäftsführer Leo Reyrink stellte es jetzt den Mitgliedern des Planungs- und Umweltausschusses im Rat der Stadt Wassenberg vor.

Dabei ging er zunächst auf die Historie des Gebietes ein, das eine gemeinsame Geschichte hat: Im Mittelalter war der Meinweg demnach gemeinsames Eigentum von zwölf niederländischen und deutschen Kirchspielen. Auf deutscher Seite waren dies Arsbeck, Birgelen, Ophoven, Steinkirchen und die Stadt Wassenberg.

Eine Zusammenarbeit gebe es bereits seit 1976, so Reyrink, auf Basis eines Vertrages zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Im Rahmen des Programms Interreg III seien bereits drei Projekte gefördert worden.

Ausgangspunkt des neuen Projekts ist das Ziel der Grenzkommunen Roermond, Wassenberg und Wegberg, die nachhaltige Erholung zu stärken. In den Niederlanden ist das Gebiet bereits Nationalpark.

Geplant sind im Rahmen des Projekts, das im April starten und eine Laufzeit von fast vier Jahren haben soll, ein „Kulturerlebnis-Wegekonzept” mit Wander- und Radwegen, mit Aussichtspunkten sowie mit sogenannten Eingangstoren in die „Nationalparkregion Meinweg”.

Dafür sollen zweisprachige Informationsmaterialien und ein Internetauftritt entwickelt werden. Grenzüberschreitend sollen Biotope entstehen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 950.000 Euro. Auf die Frage von Karl-Heinz Dohmen (CDU), wie die Stadt Wassenberg konkret von diesem Projekt profitieren könne, erklärte der Konzeptentwickler. Er könne sich auch in Wassenberg einen Aussichtspunkt oder ein Eingangstor in das Gebiet vorstellen.
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