Hückelhoven - Warum macht Kaffee munter?

Warum macht Kaffee munter?

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Die drei Forscher des Gymnasiums Hückelhoven: Maximilian Axer, Lukas Franke und Simon Goertz (v.l.).

Hückelhoven. . „Eigentlich ist Kaffeekochen chemisch gesehen ein Extraktionsverfahren, bei dem die wasserlöslichen Bestandteile in die wässrige Phase übergehen und der Rest als Kaffeesatz zurückbleibt”, erklären Maximilian Axer, Lukas Franke und Simon Goertz aus der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Hückelhoven, die in diesem Jahr in ihrem „Jugend forscht”-Projekt dem Muntermachern Kaffee systematisch auf der Spur waren.

In vielen Messreihen untersuchten sie den Koffeingehalt und Säuregehalt des Getränkes. „Als typisches Kaffeemaß für eine Tassenportion wird eine Dosierung von 125 Millilitern mit 6,5 Gramm Kaffeepulver empfohlen”, wissen die Schüler. Mahlgrad, Temperatur und Dosierung des Wassers spielen eine Rolle. Und laut Marktforschung ergab die Filtration per Hand den besten Kaffee.

So machten sich die Jungforscher ans Kaffeekochen unter genormten Bedingungen. Doch es ist nicht so leicht, den Koffeingehalt eines Getränkes zu messen. Bei Koffein erfolgt eine „Lichtabsorption” im ultravioletten Bereich. Wie viel Licht absorbiert wird, hängt sowohl von der ausgewählten Substanz als auch von der Anzahl der bestrahlten Moleküle in einer Probe (Konzentration) ab.

Diese Erscheinung nutzt man in der Chemie und Biotechnologie, um Stoffkonzentrationen quantitativ zu bestimmen. Daher benötigte die Gruppe ein Messgerät, das dies leistet. Unterstützung erhielt die Gruppe von der Firma Hach Lange, die ein UV-VIS-Spektrometer zur Verfügung stellte. Sie stellten ihre Ergebnisse beim Regional-Wettbewerb „Jugend forscht” im Krefelder Seidenweberhaus der Jury vor, die von Dr. Peter Popovic geleitet wurde.

Insgesamt wurden 155 Arbeiten begutachtet. Die drei Hückelhovener Jungforscher erhielten für ihre Forschungsergebnisse den zweiten Platz im Fachbereich Chemie.
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