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Von dem Modell profitieren Schüler, Lehrer und die Bank

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Erkelenz. Das Cornelius-Burgh Gymnasium (CBG) und die Volksbank Erkelenz-Hückelhoven-Wegberg sind zukünftig Lernpartner. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Schulleiter Michael Auth, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank, Dr. Veit Luxem, und Gisbert Kurlfinke von der IHK Aachen.

In diesem Rahmen stellten die Azubis der Volksbank auch die Ergebnisse der Projekte vor, an denen sie bereits gemeinsam mit den Schülern des CBG gearbeitet haben. Denn der offiziellen Partnerschaft ging eine rund einjährige Schnupperphase voraus, in der beide Seiten den jeweils anderen zuerst einmal kennen lernen konnte.

So organisierten die Volksbank-Azubis im vorigen Jahr unter anderem ein Bewerbungstraining, bei dem die Neunt- und Zehntklässler lernten, was alles zu einer ordentlichen Präsentation beim zukünftigen Arbeitgeber gehört. In einem zweiten Projekt informierten die zukünftigen Banker Achtklässler über den Umgang mit Geld. Dabei wurde auch das Thema Jugendverschuldung diskutiert.

Am Ende stellten beide Seiten fest, „dass es passt”. Für die Volksbank betonte Luxem, dass es sich bei dem Projekt um ein „Drei-Gewinner-Modell” handele, da sowohl Schüler als auch Lehrer und die Bank von der Partnerschaft profitierten. So sei es für die Volksbank wichtig zu wissen, „wie junge Menschen heute ticken”. Auch biete sich den Auszubildenden die Möglichkeit, die eigenen Präsentations- und Arbeitstechniken auszubauen.

Bei der Volksbank wird die Zusammenarbeit zwischen Azubis und Schülern von der Personalabteilungsleiterin Petra Coenen betreut. Denn natürlich hofft das Unternehmen, durch die Partnerschaft auch an neue Azubis zu kommen. Die Volksbank bildet regelmäßig über den eigenen Bedarf hinweg aus. Für das Cornelius-Burgh ist es die dritte Partnerschaft. Im sprachlich-künstlerischen Bereich arbeitet die Schule mit dem Mönchengladbacher Theater zusammen, im naturwissenschaftlich-technischen Bereich mit RWE.

Schulleiter Auth gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die neue Partnerschaft mit der Volksbank noch ausgebaut werden könne, wenn ab 2010 der Ganztagsbetrieb an der Schule mehr Zeit für diese praxisbezogenen Aktivitäten lässt. „Gymnasien bilden nicht nur für die Unis aus, sondern auch für die Wirtschaft”, betonte Gisbert Kurlfinke, Mitglied der Geschäftsführung der IHK Aachen.

Die IHK fördert im Rahmen der Bildungsinitiative KURS die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft. Die Öffnung gegenüber der Berufswelt sei nicht nur für Haupt- und Realschulen wichtig. Auch an Gymnasien sei es wichtig, die Schüler frühzeitig mit dem Berufsleben vertraut zu machen. Das Cornelius-Burgh sei bisher erst das zweite Gymnasium im Kreis, das bei den Partnerschaften mitmacht.
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