Vom Streik der Bahn kaum betroffen

Von: nosch
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Erkelenz. Die Pendler, die jeden Morgen vom Bahnhof Erkelenz aus entweder Richtung Düsseldorf oder entgegengesetzt in Richtung Aachen auf Schienen ihrem Arbeitsplatz entgegen eilen, waren auch am Montagmorgen zur Stelle.

„Auf der Strecke Aachen-Düsseldorf gab es so gut wie keine Behinderungen aufgrund der Warnstreiks”, sagt Gerd Felser, Pressesprecher NRW der Deutschen Bahn (DB). Eine kleine Einschränkung allerdings macht Felser dann doch: „Ein Regionalexpress aus Münster kommend verspätete sich etwas.” Der Grund: Ab 6.30 Uhr wurde das Stellwerk in Münster bestreikt.

Das galt auch für die Stellwerke in Düsseldorf, Köln, Dortmund und Oberhausen: Sie waren ab 6.30 Uhr, also in den Hochzeiten des Berufsverkehrs, von den Warnstreiks der alten Arbeitgebergewerkschaft Transnet und der Beamtenorgsanisation GDBA betroffen.

Wer von Erkelenz über Rheydt nach Köln unterwegs sein musste, der hat dann möglicherweise die Auswirkungen des zeitlich befristeten Arbeitskampfes mitbekommen. Im Raum Aachen/Mönchengladbach, so der DB-Sprecher, war kein Stellwerk von den Warnstreiks betroffen.

Die Ausstände der beiden Gewerkschaften waren zunächst auf den gestrigen Dienstag beschränkt. Sollten die Gespräche über die Angleichung der Einkommensstruktur der Beschäftigten der Privatbahnen an das Niveau der DB-Beschäftigten „nicht vorankommen”, seien, so die Gewerkschaftsspitzen, „weitere Arbeitskampfmaßnahmen unausweichlich”.
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