Hückelhoven - Vom Rhein ein Blick auf „seine” Schule

Vom Rhein ein Blick auf „seine” Schule

Von: hewi
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Nach 15 Jahren verlässt Walter Woltery das Gymnasium in Hückelhoven und wechselt zur Bezirksregierung nach Köln. Eine kleine Träne im Augenwinkel gibt es auch bei Schülern. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Die Nachricht kam überraschend: Schulleiter Walter Woltery wechselt zum Monatsende vom Hückelhovener Gymnasium als Dezernent der Schulaufsicht zur Bezirksregierung Köln. Nachzulesen war dies auch im Elternbrief auf der Homepage der Schule.

In seinem Schreiben zieht der 56-Jährige eine positive Bilanz seiner 15 Jahre am Hückelhovener Gymnasium. 1995 kam Woltery vom Heilig-Geist-Gymnasium aus Würselen als stellvertretender Schulleiter nach Hückelhoven. Zu dieser Zeit hatte die Schule 645 Schüler. Fünf Jahre später rückte er als Schulleiter nach. In den zehn Jahren seiner Arbeit hat der Pädagoge viel erreicht. So stieg die Zahl der Abiturienten von 67 in seinem Antrittsjahr als Schulleiter auf zuletzt 135.

In seine Amtszeit fällt auch die Etablierung des Ganztagsunterrichts und die Reduzierung der Schülerzahl auf knapp 1100, nachdem 2005 mit 1250 der Höchststand erreicht war und die Schule an die Grenzen ihres Leistungsvermögens geriet. Die Nachricht von seinem Wechsel erwischt die Schule zum Beginn des neuen Schuljahres.

Ein unglücklicher Zeitpunkt, wie Woltery selbst findet, doch habe sich dieser aus der Stellenbeschreibung der Bezirksregierung nicht anders ergeben. Dennoch gehe er nicht zu einem schlechten Zeitpunkt, betonte er auf Nachfrage. „Denn hier läuft alles gut”. Reizvoll an der Stelle bei der Bezirksregierung sei vor allem die neue Herausforderung.

Er sei vor allem den vielen Gremien, wie der Schülervertretung und dem Förderverein, sowie dem engagierten Kollegium dankbar, betont er in seiner Erklärung auf der Homepage der Schule.

„Das Hückelhovener Gymnasium ist ein gelungenes Beispiel für Integration”, betont der scheidende Schulleiter. Sein Ziel sei gewesen, an der Schule ein Klima der Toleranz und es gegenseitigen Respekts zu schaffen. Im Sommer erklärte sich das Gymnasium auf Betreiben der Schüler und Lehrer zur „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” (SOR-SMC) und trat damit einem europaweiten Projekt bei, das 1988 in Belgien ins Leben gerufen wurde.

Auf seine neue Arbeit freue er sich, da er von Köln aus unter anderem auch viel für das Hückelhovener Gymnasium bewegen könne. Darüber hinaus werde Woltery sich regelmäßig auf dem Laufenden halten, was an „seiner Schule” weiterhin passiert.
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