Kreis Heinsberg - Viele werden vergeblich auf ihren Bus warten

Viele werden vergeblich auf ihren Bus warten

Von: disch
Letzte Aktualisierung:
Erwartet trotz Notfahrplan mas
Erwartet trotz Notfahrplan massive Beeinträchtigungen im Busverkehr an diesem Mittwoch: Udo Winkens, Verkehrsbetriebsleiter von West Energie und Verkehr. Foto: Schmitz

Kreis Heinsberg. Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst wird an diesem Mittwoch die Buskunden - und damit insbesondere auch viele Schüler - im Kreis Heinsberg treffen: Viele werden vergeblich auf ihren gewohnten Bus warten und müssen sich deshalb nach ­einer anderen Fahrgelegenheit umschauen.

Nachdem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi (wie bereits aktuell gemeldet) für diesen Mittwoch auch die Busfahrer der West Energie und Verkehr zum Warnstreik aufgerufen hatte, wurde am Montag und Dienstag bei der West mit Hochdruck an einem Notfahrplan gearbeitet.

Doch trotz aller Bemühungen, mit Hilfe privater Busunternehmer zumindest eine Reihe von Linien befahren zu können, erwartet Udo Winkens, der Verkehrsbetriebsleiter von West Energie und Verkehr, an diesem Mittwoch massive Auswirkungen im Busverkehr.

Die Warnstreiks würden ganztägig zu Beeinträchtigungen und Ausfällen im Buslinien- und Schülerverkehr der West im Kreis Heinsberg und den angrenzenden Städten und Gemeinden führen, hieß es in einer Erklärung des Unternehmens.

Wie Winkens auf Nachfrage ergänzte, rechne er damit, dass etwa ein Fünftel der gewohnten Leistungen im Linienverkehr erbracht werden könne.

Die West bietet gemeinsam mit den Vertragsunternehmen im Kreis Heinsberg auf den Linien SB1, BW1, 401, 416, 430, 431 und 438 einen Notfahrplan an.

Aufgrund des verringerten Angebotes könne es dabei allerdings zu Überlastungen und Verspätungen kommen, so die Erklärung der West. Auf den übrigen Linien könnten nur vereinzelte Fahrten angeboten werden.

Im Schülerverkehr werden die Fahrten für die Grundschulen nach West-Angaben größtenteils wie gewohnt durchgeführt. Doch die weiterführenden Schulen im Kreisgebiet dürften wohl „massiv betroffen” sein, so Winkens. Die Schulen seien informiert worden.

Letztlich wird es für den einzelnen Schüler - je nach Wohnort - davon abhängen, ob er mit einem Bus auf einer der West-Linien im Notfahrplan, mit einem RVE-Bus oder mit der Bahn zum Schulort gelangen kann - oder mit einer ganz anderen Transportmöglichkeit; zum Beispiel von den Eltern im Auto mitgenommen. Zu rechnen ist aber auch damit, dass in manchen Bereichen viele Schüler gar nicht zur Schule kommen können.

Fahrplanauskunft der West

Genauere Auskünfte über stattfindende beziehungsweise ausfallende Fahrten können telefonisch über die Fahrplanauskunft der West eingeholt werden.

Die bereits am Dienstag mit Anfragen überhäuften Servicestellen des Verkehrsbetriebes für Fahrplanauskunft (Telefon 02431/88-6767) und die Buchungszentrale für den Multi-Bus (Telefon 02431/88-6688) sowie der ­Multi-Bus selbst stehen zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert