Kreis Heinsberg - Verwirrter König erheitert die Sternsinger

Verwirrter König erheitert die Sternsinger

Von: disch
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Majestätischer Besuch im Heinsberger Kreishaus: Uber 100 Sternsinger waren am Freitagnachmittag zu dem Empfang in der Kantine der Kreisverwaltung gekommen. Foto: Petra Wolters

Kreis Heinsberg. Kreisdirektor Peter Deckers dankte am Freitagnachmittag bei einem Empfang in Heinsberg den Sternsingern aus der Region: „Ihr setzt Euch auch ein für andere Kinder, denen es nicht so gut geht.”

In Vertretung von Landrat Stephan Pusch, der in Urlaub weilt, hieß Deckers über 100 Kinder und ihre Begleitungen aus 13Pfarren im Kreishaus willkommen. „Soviel Gold sieht man hier ganz selten”, meinte er angesichts der glanzvollen, bunten Kostüme der kleinen Majestäten und sprach von einem „tollen Anblick”. Von vielen Bürgern erwartet, würden die Sternsinger von Haus zu Haus ziehen, die Segenswünsche überbringen und die Menschen mit Gesang erfreuen.

Der Kreisdirektor griff das Leitwort der Aktion - „Kinder suchen Frieden” - auf und sprach von einem ganz besonders wichtigen Motto, wie die aktuellen Bilder aus dem Gaza-Streifen zeigen würden. In diesem Jahr komme die Aktion Dreikönigssingen besonders Kindern in Kolumbien zugute. Da das Bistum Aachen mit dem Partnerland Kolumbien besonders eng verbunden sei, könnten sich die Kinder auch informieren, was mit dem gesammelten Geld Gutes geschehe. „Haltet tapfer durch, passt auf Euch auf”, rief Deckers den Sternsingern zu.

Der Empfang in der Kantine der Kreisverwaltung, wo es Kekse und Chips sowie kalte und warme Getränke für die Gäste gab, war wieder in Kooperation mit dem BDKJ-Regionalverband Heinsberg und der kirchlichen Jugendarbeit in der Region Heinsberg vorbereitet worden. Jugendbeauftragte Ingrid Beiten moderierte die Veranstaltung und zollte den Kindern Respekt für ihren harten Gang durch Schnee und Eis.

In einem von Gesang der Sternsinger begleiteten Rundgang erkundete Pfarrer Klaus Buyel, woher die Könige gekommen waren: aus Hilfarth, Schafhausen, Heinsberg, Langbroich, Kleingladbach, Dremmen, Straeten, Waldenrath, Kirchhoven, Birgden, Arsbeck, Wildenrath und Hückelhoven, so war zu hören.

Sie berichteten, dass sie in diesem Jahr doch mächtig gefroren hatten bei ihrem Einsatz. Die vielen Könige namens Caspar, Melchior und Balthasar klärten auch gemeinsam mit Pfarrer Buyel noch einmal die Frage, wofür die Buchstaben in der Segensbitte stehen: C+M+B. „Christus mansionem benedicat” („Christus segne dieses Haus”); wie der Kreisdirektor dank Latein-Kenntnissen bestätigen konnte.

Im Auftrag des Bischofs von Aachen sagte auch Regionaldekan Winfried Müller den Kindern ganz herzlich Dank für ihren Dienst. Und Müller dankte dem Landrat und dem Kreisdirektor für die Einladung in das Herzstück des Kreises.

Viel Spaß bereitete ein verwirrter König den Kindern: Heinrich, der König der Gaukler, trat auf und erheiterte die Kleinen unter anderem mit seinem „Flohzirkus”. Als Floh Oskar beim dreifachen Looping nicht ans Ziel gelangte, rief einer der kleinen Heiligen Drei Könige gleich ganz besorgt: „Ist er jetzt abgestürzt?”
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