Verkehrssicherung: Eine größere Zahl Bäume wird gefällt

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Kreis Heinsberg. Eine größere Zahl von Pappeln muss der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) nach eigenen Angaben entlang der Rur auf einer Länge von knapp drei Kilometern zwischen Orsbeck und der Steinkirchener Brücke bei Ophoven fällen. Die Bäume stünden zu einem kleineren Teil auf dem Gebiet der Stadt Wassenberg, in der Hauptsache jedoch auf dem Gebiet der Stadt Heinsberg. Der Verband sei als Besitzer der Uferbereiche zu dieser Maßnahme „aus Gründen der Verkehrssicherung“ verpflichtet. Die sehr hohen Bäume, die zumeist am linken Ufer des Flusses stünden, würden bei einem Umstürzen über den Fluss bis auf den rechtsseitigen Ruruferweg fallen.

Der genaue Beginn der Fällaktion richtet sich nach der Witterungslage. Begonnen wird, sobald eine längere Frostperiode einsetzt. Dadurch sollen Flurschäden durch Maschinen- und Fahrzeugeinsatz auf dem dann harten Boden vermieden werden.

Die Aktion wird laut WVER bei Orsbeck begonnen und flussabwärts fortgesetzt. Sie sei mit der Forstbehörde und der Landschaftsbehörde des Kreises sowie den betroffenen Landwirten abgestimmt. Die Kommunen seien ebenfalls informiert worden. Die Fällaktion soll circa drei Wochen dauern. Danach erfolgt laut WVER in den durch das Fällen entstandenen ­Lücken eine Ersatzbepflanzung.

Der WVER ist von der Eifel bis ins Heinsberger Land sowie von ­Aachen bis Düren verantwortlich für Abwasserreinigung, Maßnahmen des Hochwasserschutzes und Unterhalt von Fließgewässern. ­Außerdem sichert er die Versorgung vieler Industriebetriebe mit Brauchwasser und stellt Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung zur Verfügung. Dazu betreibt er 44 Kläranlagen, 750 Sonderbauwerke wie Pumpstationen und Regenrückhaltebecken, 54 Hochwasserrückhaltebecken, sechs Talsperren und pflegt 1900 Kilometer Gewässerstrecke.

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