Verkehrssicherheit in Tüddern unter die Lupe genommen

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Gleich gutes Augenmaß bewies Friedel Wilms vom Kreis Heinsberg mit einer Abschätzung der Breite des Bürgersteiges. Im Bereich der Einfahrt Neustraße von der Sittarder Straße aus könnte mehr Platz für Fußgänger geschaffen werden. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern. Bekanntlich wurden der Kreis Heinsberg und der Zweckverband „Der Selfkant” vom Netzwerk NRW als Modellkommune für Mobilitätsmanagement für Senioren ausgezeichnet.

Der Kreis und der Zweckverband hatten beide an einer Ausschreibung teilgenommen und fast die gleichen Vorschläge (u.a. Multi-Bus) unterbreitet. Die Kommission des Netzwerkes „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland” bewertete es als sehr gutes Konzept und erklärte beide zum Gewinner dieses Wettbewerbes in NRW. In Birgden war die Arbeitsgruppe bereits vor Monaten sehr aktiv und arbeitete mit Senioren des Ortes eng zusammen. Ende des Monats folgt hier eine weitere Besprechung mit Lokaltermin vor Ort. In Birgden wurden Worte bereits in Taten umgesetzt. Nun startete eine weitere Arbeitsgruppe in Tüddern.

Zunächst wurden die für Senioren neuralgischen Punkte im Ort aufgelistet. Die Geschwindigkeit sowie das hohe Verkehrsaufkommen von Sittard aus ist das „Sorgenkind”, ein Überqueren der Sittarder Straße nicht ungefährlich. Auch das neue Einkaufszentrum stand im Fokus. Die Anwesenden waren sich einig, dass man vor Jahren unter anderem durch die neue B56n den Verkehr aus Tüddern herausholen wollte, aber mit Schaffung des neuen Einkaufszentrums sich diesen wieder zurückgeholt habe. Eine fehlende Zufahrtsstraße zum Einkaufszentrum hin wurde thematisiert.

Wichtigster Punkt dieser ersten Tagung war bei der Ortsbesichtigung die Überquerung der Sittarder Straße. Beim Lokaltermin vor Ort wurde gleich das Problem deutlich. Im Bereich Einfahrt Neustraße/Sittarder Straße sah die Arbeitsgemeinschaft durchaus Möglichkeiten, hier diesen Bereich verkehrssicherer zu gestalten. Ortsvorsteher Heinz Hubert Ruers demonstrierte, dass Gehbehinderte mit Rollatoren oder auch Personen mit Kinderwagen aufgrund der Enge der Bürgersteiges beim Überqueren von dort aus im wahrsten Sinne des Wortes nicht „die Kurve” bekommen.
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