Verkehrskontrollen in Heinsberg: Berauscht am Steuer gesessen

Von: red/pol
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Blaulicht Polizei Unfall Symbol Symbolbild: dpa/Patrick Seeger
Die Polizei im Kreis Heinsberg geht verschärft gegen Einbrecher und Verkehrsrowdys vor. Symbolbild: dpa/Patrick Seeger

Kreis Heinsberg. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit nimmt die Zahl der Einbruchsdelikte auch im Kreis Heinsberg erfahrungsgemäß wieder zu, wie die Kreispolizeibehörde Heinsberg betont. Dem möchte die Polizei auch im Rahmen der aktuellen Einbruchsschutzwoche „Riegel vor – sicher ist sicherer“ einen Riegel vorschieben. Auch Verkehrskontrollen sollen verstärkt werden.

„Deshalb fanden am Mittwoch zum wiederholten Male Verkehrskontrollen im Kreisgebiet statt. Die Beamten kontrollierten an mehreren Stellen Personen und Fahrzeuge“, so Polizeisprecherin Angela Jansen. Auch Beamte in ziviler Kleidung waren demnach unterwegs, „um Einbrüche zu verhindern sowie Hinweise zu erlangen, die zur Aufklärung solcher Straftaten beitragen“.

Zeitgleich nahmen jenseits der Grenze auch niederländische Polizeibeamte abgestimmt Personen- und Fahrzeugkontrollen vor. Verkehrsverstöße wurden ebenfalls geahndet. Jansen: „Denn auch die Verhinderung von Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen ist eines der Ziele der Polizei Heinsberg.“

Insgesamt wurden 211 Personen und 174 Fahrzeuge angehalten und überprüft. Drei Verkehrsteilnehmer waren unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln mit ihren Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. Ein Autofahrer hatte vor Antritt der Fahrt Alkohol getrunken. Ihnen allen wurde eine Blutprobe entnommen und Anzeigen gegen sie gefertigt. In einem Fall stellten die Beamten zudem geringe Mengen Betäubungsmittel sicher.

Polizeisprecherin Jansen: „Vier Personen führten Kraftfahrzeuge, obwohl sie nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis waren. Auch sie erhielten eine Anzeige und ihnen wurde ebenfalls die Weiterfahrt untersagt.“

In elf Fällen wurden für Ordnungswidrigkeiten Anzeigen erstattet oder Verwarngelder erhoben. Diese Fahrer hatten entweder den Sicherheitsgurt nicht angelegt oder ihre Führerscheine beziehungsweise Fahrzeugpapiere nicht dabei.

Andere sicherten ihre Kinder nicht ordnungsgemäß im Wagen oder es stellte sich heraus, dass an ihren Fahrzeugen die Reifen abgefahren waren. Sprecherin Jansen betont: „Zudem werden die Beamten die Hinweise, die sie bei dem Einsatz gewonnen haben, dahingehend auswerten, ob sie zur Aufklärung von Einbruchsdelikten beitragen können. In den kommenden Wochen wird es im Kreis Heinsberg weitere dieser Kontrollen geben.“

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