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Unter Schranken gekrochen und über Gleis gelaufen

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Erkelenzer Land. Die Bundespolizei hat am Montag während einer Streckenüberwachung am Bahnhof Herrath vier Personen beobachtet, die sich die Gleise überquerten, obwohl die Schranken geschlossen waren.

Der 16-jährige Mönchengladbacher und drei Frauen aus dem Kreis Heinsberg (19 beziehungsweise 20 Jahre alt, wohnhaft in Wegberg, Wassenberg und Erkelenz) waren unter die geschlossenen Schranken des Bahnübergangs an der Seidenweberstraße krochen, um den Bahnsteig zu erreichen. Damit haben sich die vier in höchste Lebensgefahr gebracht.

Im Bahnhof Herrath, der auch von vielen Pendlern aus dem Kreis Heinsberg genutzt wird, halten stündlich mehrere Personenzüge. Zudem fahren aber auch weitere Personen- und Güterzüge auf dieser Strecke, zum Teil mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h, zu unregelmäßigen Zeiten durch den Bahnhof.

Die Bundespolizei rügt dieses lebensgefährliche Verhalten der Personen und warnt eindringlich vor solch einem leichtsinnigen Handeln. Ordnungswidrigkeitenverfahren, wie in diesem Fall, seien mindestens die Folge. Ein Bahnübergang darf nur bei geöffneten Schranken unter besonderer Sorgfaltspflicht beschritten werden. Jegliche Missachtung dieser Vorschriften kann tödliche Folgen haben.

Die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf stellt bei ihren verstärkten Überwachungsmaßnahmen immer wieder fest, dass Gleise unbefugt überschritten werden. Das in Herrath beobachtete Fehlverhalten der Reisenden stelle allerdings einen „traurigen Höhepunkt” dar.

Die Bundespolizei überwachte am Donnerstag in den Morgenstunden erneut den Bahnhof in Herrath. Die Einsatzkräfte verhinderten bei 17 Personen ein solches Fehlverhalten.

Die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf kündigte an, ihre Überwachungsmaßnahmen in Herrath fortzuführen.
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