Unabwendbares wird anerkannt

Von: hewi
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Die Mitglieder werden auf ihre
Die Mitglieder werden auf ihre künftige Aufgaben eingestimmt, und sprechen dem von Bürgermeister Peter Jansen vorgegebenen Text nach. Foto: Sommer

Erkelenz-Keyenberg. Im vorigen April hatten die Bürger aus den fünf Ortschaften, die als nächste von der Umsiedlung betroffen sind, den Bürgerbeirat gewählt. Er wird die Umsiedlung aus Sicht der Betroffenen begleiten und ihre Interessen vertreten.

Nach der Wahl hatte es einen Rechtsstreit über die Besetzung des Gremiums gegeben, der im Oktober am Verwaltungsgericht in Aachen entschieden wurde. Demnach durften politische Mandatsträger nicht zusätzlich Mitglieder des Beirates sein. Jetzt traf sich der Beirat in der Keyenberger Grundschule zu seiner konstituierenden Sitzung.

Inoffiziell habe es aber schon Treffen und Vorarbeiten gegeben, betonte Bürgermeister Peter Jansen, der die Versammlung leitete. Die Tatsache, dass die Wahlen des Beiratsprechers und seiner Stellvertreter einstimmig ausfielen, stimme positiv mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben, so Jansen.

Zum Sprecher wurde Hans-Willi Peters gewählt. Seine Stellvertreter sind Sebastian Bauten, Agnes Maibaum und Maximilian Dederichs. Peters wertete die Einstimmigkeit des Abstimmungsergebnisses als Zeichen dafür, dass es kein „Dörferdenken” gebe und alle an einem Strang ziehen. „Wir erkennen an, was nicht abwendbar ist”, erklärte er in Richtung der Verwaltung.

Doch erwarte man im Gegenzug, von dort keinen zu häufigen Gebrauch des Wortes „unabwendbar”. Kurz: Dem Beirat ist an einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadt gelegen.

Den rund 1650 Umsiedlern stünden die Beiratsmitglieder für Fragen, Anregungen oder Kritik zur Verfügung.

Dass Einigkeit herrscht, ist wichtig, denn die fünf Ortschaften haben sich für eine gemeinsame Umsiedlung entschieden.

Nächster Schritt ist ein offenes Forum am Samstag, 21. Januar. Ab 9.30 Uhr werden in der Keyenberger Mehrzweckhalle die Altorte analysiert und daraus eine Diskussion um das Leitbild der Standortsuche abgeleitet. Zur ersten Arbeitssitzung trifft sich der Beirat am 2. Februar um 19 Uhr im Keyenberger Hof.


Von der tagebaubedingten Umsiedlung sind rund 1650 Bürger aus den Ortschaften, Keyenberg, Unter- und Oberwestrich, Kuckum und Berverath betroffen.

Wichtigste Aufgabe des Beirates wird die Findung eines gemeinsamen Umsiedlungsstandortes sein.

Die sieben möglichen Standorte werden an vier Terminen vor Ort besichtigt.

Am 25. Februar steht der Suchraum Venrath auf dem Programm.

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