Überfahrener Autohändler: Kein Verbrechen

Von: red/pol
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Unfall heinsberg
Ein Fußgänger ist am Dienstagmorgen gegen 0.45 Uhr auf einer Landstraße bei Heinsberg von zwei Autos überrollt worden. Dabei erlitt der 71-Jährige tödliche Verletzungen. Foto: Ralf Roeger

Heinsberg. Die Polizei Heinsberg hat neue Erkenntnisse im Fall des auf mysteriöse Weise bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Autohändlers Kurt Conen aus Dremmen. Die Obduktion der Staatsanwalt Aachen hat ergeben, dass Conen keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Auch medizinische Gründe wie einen Herzinfarkt werden ausgeschlossen.

Genaue Klarheit gibt es allerdings nach wie vor nicht, wie Conen am frühen Dienstagmorgen auf der Landesstraße 227 nahe Oberbruch zu Tode kam. Fest steht jetzt, dass er auf der Fahrbahn gelegen hat und dann von den Autos eines 45-jährigen ­Taxifahrers aus Heinsberg und eines 45-jährigen Hückelhoveners überfahren wurde. Weiterhin hat die Obduktion ergeben, dass Conen zuvor mit keinem Fahrzeug kollidiert war. Im Blut des Autohändlers haben die Gerichtsmediziner Alkohol gefunden.

Ob der 71-Jährige auf der Fahrbahn zu Fall gekommen war oder einfach eingeschlafen sei, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt laut Polizei nicht mehr rekonstruieren. Unterdessen haben sich nach Bekanntwerden des Unglücks Zeugen bei der Polizei gemeldet, die angaben, dass ein Mann zuvor versucht habe, auf der L 227 Fahrzeuge anzuhalten. Die Ermittlungen dauern an.

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