Heinsberg - Trommler holen zum großen Schlag aus

Trommler holen zum großen Schlag aus

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Nils Plum, Jugendmusikschulleiter Theo Krings, Alexander Wiese, Simon Esther, Christian Frohn und Nils van Helden (von links) freuen sich gemeinsam über das tolle Ergebnis.

Heinsberg. In den letzten Jahren haben die Schlagzeuger der Heinsberger Jugendmusikschule ihr außerordentlich hohes Niveau immer wieder unter Beweis gestellt. Trotzdem ließ das, was jetzt beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert” in Münster passierte, selbst die Beteiligten zunächst nur sprachlos auf die Ergebnislisten starren.

Vier Heinsberger Teilnehmer, allesamt aus der Klasse von Nils Plum, hatten sich für den Landeswettbewerb qualifiziert. Hier erspielten diese sich jetzt mit einem zweiten und drei ersten Preisen ein geradezu unglaubliches Ergebnis. Die ersten Preise sind jeweils mit der Weiterleitung zum Bundeswettbewerb verbunden.

Über drei volle Tage gingen die Wertungsspiele der Kategorie „Drumset” in der „Jovel Music Hall”. Den Auftakt aus Heinsberger Sicht machte Simon Esther aus Tüddern. In seiner Altersgruppe II (11-12 Jahre) ertrommelte er sich mit seinem zehnminütigen Auftritt tolle 22 Punkte und damit den best möglichen 2. Preis.

Die Nachricht vom hervorragenden Abschneiden ihres Jüngsten scheint seine älteren Klassenkameraden noch weiter beflügelt zu haben. Bei ihrer Ankunft in Münster wurden Nils van Helden (Ophoven, AG III, 13-14 Jahre) und Alexander Wiese (Heinsberg, AG IV, 15-16 Jahre) einen Tag später schon von ihrem Lehrer erwartet, der nach Simons Erfolg gleich vor Ort geblieben war. Anders als in der Altersgruppe II, in der „Jugend musiziert” nur bis zum Landeswettbewerb ausgetragen wird, geht es für die Älteren auch um die Zulassung zum Bundeswettbewerb. Diese wird ab der Altersgruppe III mit 23 von 25 möglichen Punkten gemeinsam mit dem ersten Preis zugesprochen.

„Hold the line! (Bleib dran!) heißt der Titel, mit dem Nils van Helden sein 15-minütiges Programm eröffnete. Und er blieb dran. Mit einer mitreißenden Energieleistung erspielte er sich 23 Punkte und damit einen ersten Preis. Als einer von vier Altersgenossen wird er damit NRW beim Bundeswettbewerb in Neubrandenburg-Neustrelitz vertreten.

Am Nachmittag folgte Alexander Wiese in der nächst höheren Altersstufe. Auch für seinen Auftritt gab es 23 Punkte, einen ersten Preis und einen von drei Plätzen aus NRW beim Bundeswettbewerb.

Einen weiteren Tag später trat dann Christian Frohn aus Orsbeck die Reise nach Westfalen an, um in der Altersgruppe V (17-18 Jahre) seinen Hut in den Ring zu werfen. Beim Regionalwettbewerb hatte er die Höchstpunktzahl von 25 Punkten erreicht und war neben dem 1. Preis auch mit einem Ehrenpreis als Punktbester ausgezeichnet worden. Als Vorletzter seiner Altersgruppe ging er in Münster auf die Bühne, aufmerksam verfolgt von der Jury und dem Publikum mit den meisten Teilnehmern seiner Altersgruppe und deren Lehrern.

20 hoch konzentrierte Minuten später entlud sich die Spannung auf allen Seiten fast explosionsartig. „Überirdisch”, so entglitt es einem erfahrenen Lehrer aus Ostwestfalen spontan. So ähnlich sah das offenbar auch die Jury: 25 Punkte, 1. Preis.
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