„Tröstebären“ helfen dem Rettungsdienst

Von: anna
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Aktion Tröstebär: Freude herrschte bei der Übergabe der Bären in Heinsberg. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Im Schnitt kommt etwa jeden Tag einer von ihnen zum Einsatz. „Tröstebären“ heißen die kleinen, braunen Plüschtiere, die beim Rettungsdienst im Kreis Heinsberg mittlerweile fest zur Ausstattung gehören.

Im Jahr 2009 waren erstmals 1200 Bären für den Rettungsdienst angeschafft worden, aus Mitteln der aufgelösten Belegschaftskasse des damaligen Energie-Bereiches vom Unternehmen West Energie und Verkehr. Sie wurden bei Rettungsdienst-Einsätzen immer dann verteilt, wenn verunglückte Kinder mit dem Rettungswagen transportiert mussten. Mittlerweile sind die Tröstebären fast aufgebraucht.

Daher wurden dem Rettungsdienst jetzt aus den noch vorhandenen letzten Mitteln der Kasse weitere knapp 2500 Bären zur Verfügung gestellt.

„Das sieht ja toll aus“, freute sich Landrat Stephan Pusch, als ihm Hubert Maaßen und Joachim Bobert als Vertreter der ehemaligen Energie-Belegschaft der West den ersten Bär der „neuen Lieferung“ überreichten.

Mit dabei war auch Markus Palic, Geschäftsführer von West Energie und Verkehr.

„Sie sind eine wunderbare Ergänzung zur Hightech der Medizin“, befand Ralf Rademacher, Geschäftsführer des Rettungsdienstes. Ein solcher Bär helfe einem kleinen Patienten manchmal mehr als jedes andere technische Hilfsmittel an Bord. „Er verhilft uns dazu, tatsächlich Trost zu spenden und damit zu noch mehr Menschlichkeit in der Patientenversorgung“.

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