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„Trilogie Nr. 3” ist Symbol für Dreieckspartnerschaft

Von: defi
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„Trilogie Nr. 3”: So heißt die Skulptur, die nun als Leihgabe der Sparkassen-Kunst-Stiftung vor der Kreisverwaltung in Heinsberg aufgestellt wurde. Geschaffen hat sie der Künstler Dirk Gottfriedt (r.). Foto: defi

Kreis Heinsberg. Die Sparkassen-Kunst-Stiftung hat zum ersten Mal ein Werk eines im Kreis Heinsberg lebenden Künstlers angekauft, nachdem die Stiftung zuvor ausschließlich Gemälde der Künstlerfamilie Begas erworben hatte.

Die Skulptur stammt von Dirk Gottfriedt und steht nun vor dem Kreishaus in Heinsberg. Gottfriedt lebt und arbeitet in Waldfeucht-Bocket. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Norbert Kricke und war Leiter der Werkstatt für Metallbildhauerei der Kunstakademie Düsseldorf.

Landrat Stephan Pusch dankte der Sparkassen-Kunst-Stiftung für diese Leihgabe: „Die kulturelle und insbesondere die künstlerische Landschaft in unserer Region ist dank des Engagements der Sparkassen-Kunst-Stiftung hiermit ein weiteres Mal bereichert worden.”

Vertreter des Kreises und der Kreissparkasse hatten sich zur ersten Inaugenscheinnahme der Skulptur „Trilogie Nr. 3” vor dem Kreishaus an der Valkenburgerstraße eingefunden. Dirk Gottfriedt legte letzte Hand an sein Werk und dank der präzisen Vorarbeit der Mitarbeiter von Metallbau Otten passten die drei Befestigungsschrauben der Stahlskulptur perfekt in den eigens angefertigten Sockel.

„Der Kreis Heinsberg ist kein weißer Fleck auf der Landkarte, wenn es um bildende Kunst geht”, sagte der Landrat. Eine Vielzahl von Künstlern - freischaffend oder in Kunstvereinen organisiert - lebe und wirke im Kreis. Die rege Ausstellungstätigkeit zeuge von deren Schaffen und sorge für die nötige Außenwirkung. Pusch verwies auf den lebhaften kulturellen Austausch des Kreises Heinsberg mit seinen beiden Partnerkreisen, dem ungarischen Komárom-Esztergom und dem schottischen Midlothian. Noch im vergangenen Jahr habe eine von schottischen und deutschen Künstlern organisierte Ausstellung im schottischen Dalkeith stattgefunden.

Neben Dirk Gottfriedt hatten von Kreis Heinsberger Seite Christa Walters und Michel Saran an dieser Ausstellung teilgenommen; begleitet hatte die Künstler eine Delegation der Kreisverwaltung mit Landrat Pusch an der Spitze.

Dirk Gottfriedt hatte drei Skulpturen in Dalkeith gezeigt, darunter auch die „Trilogie Nr. 3”. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkassen-Kunst-Stiftung, Dr. Richard Nouvertn, hatte nach dieser Ausstellung vom Landrat den Hinweis erhalten, doch einmal das Atelier von Herrn Gottfriedt zu besuchen, weil seine Arbeiten in Schottland überzeugt hätten. „Ich habe dies dann auch getan”, so Nouvertn, „und war beeindruckt von seinen Werken und auch von der Schilderung der Entstehungsgeschichten seiner Skulpturen.”

Im März hatte dann das Kuratorium der Sparkassen-Kunst-Stiftung einstimmig beschlossen, ein Kunstwerk von Dirk Gottfriedt zu erwerben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Damit dokumentieren wir, dass wir für verschiedene Kunstrichtungen aufgeschlossen sind”, so Nouvertn. „Wir werden uns auch in Zukunft im Bereich der bildenden Kunst engagieren.”

„Trilogie Nr. 3” hat 15.000 Euro gekostet und schließt nach 30 Jahren eine Lücke im „Bauvorhaben Kreisverwaltung”, was Landrat Stephan Pusch sehr freute. Einen Sockel vor dem Eingangsbereich hatten die damaligen Bauherren schon für „Kunst am Bau” hergerichtet; aus Kostengründen dann aber lediglich eine Bronzetafel mit dem Kreiswappen als Identitätszeichen in den Fußboden eingelassen. Dirk Gottfriedts Skulptur schließt nun diese Lücke, zwar nicht auf dem damals dafür vorgesehenen Podest, aber umso schöner platziert auf dem Zugangsweg an der Valkenburger Straße.

„Trilogie Nr. 3” soll ein Symbol sein für die Dreieckspartnerschaft des Kreises Heinsberg mit seinen schottischen und ungarischen Partnerkreisen.
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