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Traumfänger sammelt viele Anregungen auf

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Vor der Ausstellungswand im Bürger-Service-Center(v.l.n.r.): Adelheid Venghaus und Denise Lison von der KoKoBe sowie Andreas Louven vom Amt für Soziales und Senioren des Kreises Heinsberg. Foto: Kreis

Kreis Heinsberg. Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige (KoKoBe) Heinsberg war in diesem Jahr bei zwei Stadtfesten in Wassenberg und in Geilenkirchen mit einem Informationsstand vertreten.

Neben Informationen zum Beratungsangebot der KoKoBe gab es am Stand eine Mitmachaktion, an der sich etwa 130 interessierte Besucher der Stadtfeste beteiligten.

In überdimensionalen Traumfängern sammelten KoKoBe-Beraterinnen Wünsche und Träume der Teilnehmer zur Verbesserung von Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Diese Wünsche und Träume wurden von Festbesuchern in die Traumfänger geknüpft.

Die KoKoBe-Beraterinnen für den Kreis Heinsberg, Adelheid Venghaus und Denise Lison, werteten jetzt die formulierten Verbesserungswünsche aus. Am häufigsten wurden von etwa einem Drittel der Teilnehmer die Grundlagen für die Verbesserung von Teilhabe benannt und zwar Haltungen wie Akzeptanz, Respekt, Verständnis und Toleranz.

Integration hat vor allem dann eine Chance, wenn das Miteinander schon bei den Kleinsten beginnt. Somit wurden Wünsche nach integrativen Kindergärten und Schulklassen genannt, aber auch nach einem frühen und damit fast selbstverständlichen Miteinander von Kindern mit und ohne Handicap. Dazu könnten auch eine gemeinsame Freizeitgestaltung und vermehrte Praktika für Schüler in Behinderteneinrichtungen gehören.

Barrierefreier Zugang

Auch die barrierefreie Gestaltung der Geschäfte und öffentlicher Einrichtungen und Plätze wurde eingefordert. Insbesondere die Teilnehmer beim Stadtfest in Geilenkirchen nannten den barrierefreien Zugang zum Bahnsteig in Richtung Mönchengladbach als Hindernis für die Integration. Ebenso gab es Wünsche für das alltägliche Miteinander wie „normal reden” oder Freundlichkeit, Offenheit, Geduld.

Die Traumfänger sind im Bürger-Service-Center der Kreisverwaltung ausgestellt. Regelmäßige Sprechstunden hält die KoKoBe auch in der Kreisverwaltung ab, jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16 Uhr in Raum 139 in der ersteb Etage.

Die KoKoBe ist ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige sowie Bezugspersonen. Oberstes Ziel bei der Beratung sind Selbstbestimmung und Integration. Für jeden, der Integration fördern möchte, etwa Vereine, Clubs, Einrichtungen, Privatpersonen, ist die KoKoBe ebenfalls Ansprechpartner.

Ein Kontakt zu den Beraterinnen ist möglich unter 02433/442555 (Adelheid Venghaus) und 02452/1557105 (Denise Lison).
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