Wassenberg - Touristische Reize der Region mit viel Musik dargeboten

CHIO-Header

Touristische Reize der Region mit viel Musik dargeboten

Von: defi
Letzte Aktualisierung:
Musik war Trumpf beim West-Mus
Musik war Trumpf beim West-Musiksommer. Der zweite Tag der Open Air-Veranstaltung auf dem Pontorsonplatz bot ein Musikprogramm, das vor allem bei der älteren Generation bestens ankam. Foto: defi

Wassenberg. Der West-Musiksommer in Wassenberg hat sich am zweiten Veranstaltungstag grenzüberschreitend touristisch als „Deutsch-niederländischer Tag” präsentiert.

Die NEW/West, die Kreissparkasse, der Kultur-Förderverein Wassenberg und die Stadt Wassenberg hatten gemeinsam ein Programm auf die Beine gestellt, das die gemeinsamen touristischen Aktivitäten der Gemeinde Roerdalen und der Stadt Wassenberg fortführte.

Wie schon am Abend zuvor, als die beiden Bands Supernatural und Night in Paris auf dem Pontorsonplatz für besten Musiksommergenuss gesorgt hatten, wurde auch am Sonntag musiziert, allerdings diesmal für ein etwas älteres Zielpublikum. Charlys Brass(el) Band aus dem Selfkant sowie die Borgwaldkapel aus Posterholt spielten im Wechsel auf den zwei Bühnen für die zahlreich erschienenen Besucher auf. Mit Traditionals und volksmusikalischen Weisen unterhielten die beiden Kapellen ihr Publikum, das es sich unter den Sonnenschirmen im Gastronomiebereich gemütlich gemacht hatte.

Rund um den Bühnen- und Gastrobereich gab es vielfältige Informationen zu touristischen Angeboten dies- und jenseits der Grenze. Der VVV Roerdalen und die Stadt Wassenberg waren mit Infoständen präsent und informierten über das grenzüberschreitende Rad- und Wanderwegenetz. Auf großes Interesse stieß der Nabu, der das Projekt „1. Rheinischer Obstsortengarten” vorstellte. Die Stadt Wassenberg hat der Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath eine vier Hektar große ehemalige Pfirsichplantage an der B 221 südlich von Wildenrath verpachtet, auf der zurzeit der Obstsortengarten zum Erhalt von Streuobstwiesen und alter vom Aussterben bedrohter Obstsorten entsteht. Die Besucher des Nabu-Infostandes konnten schon einmal probieren, was demnächst im Obstsortengarten wachsen wird.

Erste Schritte im Nordic-Walking konnten Interessierte mit einer Trainerin bei einem Ausflug in den benachbarten Wald am Pontorsonplatz unternehmen. Grenzüberschreitende Nordic-Walking-Routen sind bereits angelegt. Wer sich lieber mit Paddel und Pedale sportlich betätigen wollte, war beim gleichnamigen Unternehmen an der richtigen Stelle. „Paddel & Pedale” informierte über seine Touren auf und entlang der Rur.

Therese Wasch vom Verein „westblicke”, Wassenbergs Gästeführerin, zog mit einer Schar Besucher in den angrenzenden Judenbruch und erzählte dort Geschichten für Groß und Klein. Auch die neue Begegnungsstätte am Pontorsonplatz war einbezogen und lud zum gemütlichen Kaffeetrinken ein.

Im Mittelpunkt des sonntäglichen West-Musiksommers stand das musikalische Geschehen auf den zwei Bühnen, das in der Art eines Kaffeekonzertes unter freiem Himmel für eine entspannte Atmosphäre sorgte. Die 15-köpfige Charly´s Brass(el) Band, allesamt Vollblutmusiker mit viel Spaß an der Musik, hatte für jeden Musikgeschmack etwas in ihrem vielseitigen Repertoire.

Von der Volksmusik über Big-Band, Schlager, Stimmungsmusik bis hin zum Rock´n Roll à la Blues Brothers überzeugten die Musiker ihre Zuhörer. Unter Bandleader Charly (Karl) Mobers, der gerne mal selber einige Titel seinen Musikerinnen und Musikern auf den Leib schneidert, hat sich die Combo, die über ein starkes Bläserensemble verfügt, schon auf vielen Festen erfolgreich präsentieren können. Ihre Partnerkapelle beim West-Musiksommer auf der zweiten Bühne war die Borgwaldkapel, die aus dem gleich hinter der niederländischen Grenze liegenden Posterholt angereist war. Mit internationalen Volksmusikstücken unterhielten die Niederländer das Publikum bestens.

Der Vorsitzende des Kultur-Fördervereins Wassenberg, Hermann-Josef Kitschen, freute sich zusammen mit den Kooperationspartnern NEW/West, Kreissparkasse und Stadt Wassenberg, dass die zweitägige Open Air-Veranstaltung auch auf das Wohlwollen des Wettergottes gestoßen war. Kitschen: „Nachts hat es zwar geregnet und auch am Sonntagmorgen noch, doch unsere Veranstaltungen blieben vom Regen verschont. Es war eine tolle Atmosphäre hier auf dem Pontorsonplatz.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert