„Tohuwabohu”: Leitmotiv der Ferienspiele

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Bei den Ferienspielen des Jugendzentrum „de Schuer”hatten Jugendliche und Erwachsene ihren Spaß.

Wegberg. Zum zweiten Mal haben in den Herbstferien Ferienspiele im Jugendzentrum (JZ) „de Schuer” stattgefunden. Klaus Wolter, Leiter des JZ, schaffte mit sieben Jugendlichen und sechs Erwachsenen einen Rahmen, in dem sich an den Nachmittagen 30 Kinder von acht bis zwölf Jahren ihre Zeit vertreiben konnten.

Es war bezeichnend, dass am ersten Tag alles in den Keller ging. Denn es hatten Jugendliche die Hand mit im Spiel. Doch alles der Reihe nach. Anne Ransoné, Christina Pelz, Lina Hartfeld, Alina Hütten, Nico Schulze, Malte Ossenbrink und Philipp Rath waren die wahren Ideengeber und Umsetzer dieser Ideen in fünf Tage Spaß, Spiel und Spannung.

Wie es der Titel der Woche schon andeutete, ein „Tohuwabohu”. Gespenster und Geisterspiele, Mördersuche und alte Spiele versetzten die 30 Kinder aus der Weggemeinschaft Wegberg ins Gruseln und Grauen. Die GPS- Route machte es allen nicht leichter, durch den Nachmittag zu kommen. Doch mit Fladenbrot und Wasser und Gemüse im Magen, kamen die Gruppen mit gesammeltem Buschwerk wieder gesund am Hause der Jugend an. Das an vier Spielfeldern ausgetragene Kubb-Turnier auf der Pfadfinderwiese in Gerichhausen wurde dagegen mit Stockbrot und bunter Jonglier- Akrobatik verziert.

Der nächste Tag versprach wieder sportliche Höchstleistung, als am alten Friedhof die Schmuggelei des Mittelalters an Fahrt aufnahm. Erbse gegen Bohne und dazu ein Edelstein - doch gegen Zollbeamte und Waldschrat drohte nicht selten der Verlust allen Hab und Gutes und musste noch mit dem Gang ins Gefängnis besiegelt werden. Es glitzerte, schrie und holperte viel in den alten Friedhofsmauern.

Ähnlich geschwind und schauerlich lachend ging es am letzten Nachmittag im Jugendzentrum zu. Regen versüßte das Drinnensein, wo Station für Station nach den heiß begehrten Punkten gegriffen werden konnte. Wäsche aufhängen im Akkord, Vierfüßler-Lauf, Jenga, Montagsmaler überall, Seillauf und Balleimer-Werfen gaben im Haus eine bedenkliche Kulisse ab. Es quietsche, schrie, zerrte, hechtete durch alle Flure und Räume, wenn der Pfiff der alten Trillerpfeife die Runde machte.

Alles in allem waren die Jugendlichen und Erwachsenen hoch zufrieden mit ihren Unterhaltungskünsten, denn der Applaus für diese und besonders für die friedlichste Teilnehmerin Pia (die Gast-Hündin des Jugendzentrums), ließ das Dach um einige Zentimeter wachsen und auch die Vorfreude auf neuerliche Ferienspiele im „de Schuer”.
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