Heinsberg - „Todeskreuzung” wird doch entschärft

„Todeskreuzung” wird doch entschärft

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Die Arbeiten zur Entschärfung des Kreuzungsbereiches L230/Mühlenstraße zwischen Karken und Kempen sollen nächste Woche Donnerstag beendet sein. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Der Tod des 15-jährigen Mädchens, das am 11. Mai auf dem morgendlichen Schulweg durch einen Pkw im Kreuzungsbereich L230/Mühlenstraße zwischen Karken und Kempen von einem Pkw erfasst worden war, bleibt nicht ohne Folgen.

Die als „Unfallhäufungsstelle” qualifizierte Kreuzung wird nun doch dauerhaft entschärft. Die Unfallkommission des Kreises, bestehend aus Vertretern des Kreises Heinsberg, der Stadt, der Polizei und des Landesbetriebs Straßenbau NRW, war bei ihrer letzten Ortsbegehung vor dem tödlichen Unfall noch zu dem Schluss gelangt, dass „weitere verkehrsregelnde Maßnahmen alleine nicht als erfolgversprechend zur Erhöhung der Verkehrssicherheit angesehen werden”.

Es bestehe die einvernehmliche Einschätzung, dass nur durch eine bauliche Umgestaltung der Kreuzung, „eine hinreichende Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erzielen ist”. Diese Einstellung hat sich nach einer erneuten Ortsbesichtigung offenbar geändert.

Seit Dienstag und noch bis zum Donnerstag nächster Woche ist der Landesbetrieb Straßenbau nun mit einer Umgestaltung der Kreuzung befasst wie Franz Jütten, stellvertretender Leiter der Straßenmeisterei, bestätigte. Die Maßnahme, so Jütten, koste rund 7000 Euro.

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