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Tausende Gäste genießen den Tag des Pferdes

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Ein dynamischer Sport: Was man
Ein dynamischer Sport: Was man mit Ross und Kutsche anfangen kann, zeigte diese Mannschaft beim Tag des Pferdes 2011. Fotos (3): Karl-Heinz Hamacher Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Niederbusch. Das war beste Werbung für den Reitsport in der Region. Zum zweiten Mal war zu dem LeaderProjekt „Tag des Pferdes” auf die Reitanlage am Rodebach eingeladen worden. Hier gab es ausreichend Platz, den vielen Facetten, die der Reitsport bietet, Raum zu geben.

Bei all den positiven Eindrücken, die hinterlassen wurden, zeigten die beiden Veranstaltungstage vor allem, dass der Reitsport aus seiner elitären Ecke heraus kommt und für mehr Menschen erschwinglich wird. Dafür hatte „Hastenraths Will” am Ende sogar ein ganz besonders Angebot.

Hans-Peter Molls, der Vorsitzender des Kreisverbandes der Reit- und Fahrvereine Heinsberg und auch für die Reiter aus dem Rodebachtal sowie die Leader-Arbeitsgruppe „Tourismus und Naherholung” verantwortlich, zog schon nach dem ersten Tag eine positive Bilanz.

„3000 Besucher, ein tolles Programm und dann noch dieses Wetter”, freute er sich über ein rundherum gelungenes Fest des Reitsports. Eine besondere Freude war es ihm, mit Nicole Uphoff-Selke, Dressur-Olympiasiegerin, einen prominenten Gast auf der Anlage begrüßen zu können. Nicole Uphoff-Selke war mit Sohn Philip angereist, um unter anderm die Teilnehmer an der Qualifikation für den Star-Equipe-Jugend-Cup zu ehren.

Westernreiten in Perfektion

Carolin Kirschbaum aus Geilenkirchen gewann mit Skittle dieses Turnier und war mächtig stolz, von so einer Großen des Reitsports geehrt zu werden. Westernreiten in Perfektion zeigte Frans van der Meer. Vielfach international ausgezeichnet in der Disziplin „Reinig” begeisterte er in der Halle ebenso wie die Dressur- und Geschicklichkeitsreiter, Voltigiergruppen oder auch die Barockreiterin Lisa Schneider.

Frans van der Meer und seine Frau betreiben seit zehn Jahren im Selfkant einen privaten Westernreitstall. Sie und viele andere, die sich aus der Region in den verschiedensten Formen dem Reitsport verschrieben haben, nutzten das Messezelt, um sich und ihr Angebot zu präsentieren. Reitschulen, Kutschbetriebe und Ponyhöfe fand man hier; Tiertherapeuten, Zuchtstationen und die Region „Der Selfkant”, vertreten durch Katja Welter und Vera Saßmannshausen, stellten sich vor.

Einer war dabei, dem man als Mensch vermutlich ebenso ungern begegnet, wie als Pferd. Raphael Heiligers ist Pferdezahnarzt und zeigte den Besuchern wahrlich martialisches Werkzeug. Wesentlich entspannter ging es da doch auf dem Turnierplatz zu, wo eine Springprüfung der andern folgte. Höhepunkt war ein Showprogramm unter Flutlicht, an dem sich Kutschen, Springer und Lisa Schneider mit ihrem Barockprogramm beteiligten.

Es gab eine Quadrille mit Friesenhengsten, und Feuerjongleure traten auf. Vor diesem Programmpunkt hatte „Hastenraths Will” (Christian Macharski) seinen Auftritt. Er kennt von Allem etwas, speziell aber vom Reiten. Völlig unvorbereitet musste er „Leasing-Pferde” vorstellen und zeigte sich dabei von seiner schlagfertigen Seite.

Zu später Stunde stand dann noch ein Konzert von „Madison” auf dem Programm, das sich rund 200 Besucher anhörten.

Weitere Infos unter

Wie aus einer Projektidee ein Projekt und eine gelungene Veranstaltung wird zeigte eindrücklich der Tag des Pferdes 2011. Im letzten Jahr wurde die Reitveranstaltung für Pferde- und Reitbegeisterte mit dem kostenlosen Messezelt für regionale Aussteller bereits erstmalig erprobt. Die Weiterentwicklung war am Wochenende deutlich sichtbar und spürbar.

Die zahlreichen Besucher wurden durch die regionalen Aussteller am Eingang zum Gelände im Messezelt willkommen geheißen. Die Stimmung, das Wetter und nicht zuletzt die Resonanz waren durchweg positiv.

Einen besonderen Spaß hatten die jüngsten Besucher, die sich im Westerndorf vergnügen, an Bastelstunden teilnehmen und sich Tattoos des „Tag des Pferdes” mitnehmen konnten.

„Hut ab!” für die gelungenen Vorbereitungen und die Organisation. Wie unverzichtbar die Arbeit der Projektträger und Projektgruppen für das Gelingen der Leader-Projekte in der Region ist, wurde auch beim ersten Projektgruppen-Forum der Lokalen Aktionsgruppe „Der Selfkant” deutlich.

Die Projektgruppen-Foren dienen dazu, nach Austausch und fachlichem Input, in Kleingruppen an den einzelnen Leader-Projekten weiterzuarbeiten. Die Projektgruppen entwickeln die zuvor in den Handlungsfeldern beratenen Projektideen weiter und qualifizieren sie soweit, dass ein Beschluss durch die LAG-Mitgliederversammlung und eine Antragsstellung für ein Leader-Projekt bei der Bezirksregierung Köln möglich sind.

In der letzten Woche bearbeiteten drei Projektgruppen die Projekte „Kümmerer-Netzwerk”, „Streuobst” sowie „Tourismusmarketing plus Infoveranstaltung Existenzgründung im Tourismus”. Ein, wie ich finde, gelungener Auftakt für die Projektgruppen-Foren. Das zweite Projektgruppen-Forum folgt am Donnerstag, 18. August, ab 18 Uhr im Selfkanter Rathaus. Allen Mitwirkenden einen herzlichen Dank für den Einsatz, das Vertrauen und die Offenheit!
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