Taubenschlag brennt ab: 100.000 Euro Schaden

Von: Georg Schmitz
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Taubenschlag
Ausgebrannt: Das Dach des Taubenschlags brach unter der Hitze der Flammen auf. Feuerwehrleute aus Würm brachten den Brand unter Kontrolle. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Dichter Rauch zeigte sich über Würm schon auf der Anfahrt der Feuerwehrkräfte. Gegen 16.15 Uhr hatten Anwohner am Mittwoch ein Feuer in einem Geräteschuppen bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Bei Eintreffen der Löscheinheit Würm schlugen hohe Flammen aus dem unteren Teil des etwa Einfamilienhaus großen Gebäudes an der Straße „Im Feldchen”. Im Obergeschoss war ein Taubenschlag eingerichtet, etwa 30 Brieftauben befanden sich in dem für die Tiere vorgesehenen Raum.

Sofort nahmen die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung von außen in Angriff und forderten zur Unterstützung die zum Zug 4 gehörenden Wehren Beeck, Nirm und Prummern an. Die Feuerwehrmänner erreichten ihren Einsatzort teilweise mit einer über eine Hecke gebauten Leiterkonstruktion von der Rückseite des Gebäudes.

Immer wieder barst das Dach unter der starken Hitzeeinwirkung, zeitweise schlugen auch meterhohe Flammen aus dem Dach. Nach einer knappen Stunde war der Brand gelöscht. Die ersten Kräfte konnten gegen 17.30 Uhr wieder abrücken, die Löscheinheit Würm blieb für die Nachlöscharbeiten zurück.

Mit einer aus Geilenkirchen angeforderten Wärmebildkamera kontrollierten die Wehrleute das Gebäude auf versteckte Glutnester. Bei der Begehung nach den Löscharbeiten fanden die Männer die 30 zum Teil wertvollen Brieftauben verendet in ihrem Schlag. Die Tiere waren durch die starke Rauchentwicklung ums Leben gekommen.

Im unteren Teil des Gebäudes wurden verschiedene Gerätschaften, darunter ein Rasenmähertraktor ein Raub der Flammen. Der Schaden ist erheblich, er wurde nach ersten Schätzungen mit annähernd 100.000 Euro beziffert. Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt, unter Umständen könnte ein technischer Defekt in der Elektroanlage der Grund für das Feuer sein.

Eine siebenköpfige Gänsefamilie, die unweit des Gebäudes ihr Zuhause hat, zog es aufgrund der durch die zahlreichen „fremden Menschen vor der Haustür” verursachten Aufregung erst einmal vor, sich in der äußersten Ecke des Grundstückes zu verstecken.
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