Kreis Heinsberg - Tag der Mobilität: Altenhilfe vor Herausforderung

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Tag der Mobilität: Altenhilfe vor Herausforderung

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Kreis Heinsberg. „Über Jahre anhaltende Pflegebedürftigkeit und Immobilität gab es vor einer Generation noch nicht, für unsere und nachfolgende Generationen werden sie zum Normalfall. Für die Altenhilfe ist das eine Herausforderung”, sagte Dr. Alfred Etheber.

„Wer einmal ein Kind beobachtet hat, wie es den aufrechten und freien Gang gelernt hat, wird immer für die maximale Verwirklichung dieses Urbedürfnisses eintreten. Das muss eines der obersten Ziele der Altenhilfe sein.” Dies erklärte Etheber, der beim Caritasverband für das Bistum Aachen für den Bereich Theologische Grundlagen und Verbandsarbeit verantwortlich zeichnet, im Vorfeld des Tages der Mobilität.

Das Caritas-Pflegenetz „Starke Partner” lädt am Mittwoch, 22. September, ab 13.30 Uhr mit Unterstützung der Kreissparkasse Heinsberg und in Kooperation mit dem Zeitungsverlag Aachen und der Gesundheitskasse AOK in die Heinsberger Stadthalle ein.

Bei dieser Veranstaltung im Rahmen der Alzheimertage im Kreis Heinsberg werden in der Begegnungsstätte an der Apfelstraße Vorträge, eine Podiumsdiskussion, eine Ausstellung mit Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität sowie ein Theaterabend zum Thema Demenz angeboten. Der Eintritt ist frei. Die Moderation übernimmt Regionalredakteur Dieter Schuhmachers.

Dr. Alfred Etheber, der beim Tag der Mobilität am Mittwoch zu den Teilnehmern der Podiumsdiskussion gehören wird, nahm im Interview mit der Pflegenetz-Zeitung der „Starken Partner” Stellung zu dem Zielkonflikt in der Altenhilfe zwischen Erhaltung und Förderung der Mobilität auf der einen Seite und freiheitseinschränkenden Maßnahmen auf der anderen Seite. „Da ist natürlich ein ganzes Paket von ethischen Fragen berührt.” Es handele sich um eine klassische Dilemma-Situation, bei der ehrliche und geordnete Reflexion gefragt sei.

Politisch verursachter Pflegemangel werde kompensiert mit elektrischen Fußfesseln und anderen Mitteln. „Die Diskussion über Freiheitseinschränkungen im Alter muss gesellschaftlich erst noch geführt werden”, so Etheber weiter.
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