Erkelenz - Tafel informiert über die lange Geschichte der Pfarrkirche

Tafel informiert über die lange Geschichte der Pfarrkirche

Von: syn
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Eine Jubiläumstafel überreichte Günther Merkens vom Heimatverein in der Pfarrkirche St. Lambertus an Pfarrer Werner Rombach. Foto: Koenigs

Erkelenz. Aus Anlass des 550. Geburtstags des Lambertiturms brachte der Heimatverein der Erkelenzer Lande einen Band in seiner Reihe der Heimatschriften heraus, der sich mit der Geschichte des Bauwerks und Wahrzeichens der Stadt befasst.

Nachträglich wurde eine Bildtafel mit Informationen und Ansichten der Pfarrkirche in ihren verschiedenen Bauzuständen angefertigt und am Haupteingang von St. Lambertus angebracht. Die einen Quadratmeter große Tafel ist reich bebildert und informiert über die wechselhafte Geschichte der Pfarrkirche, mit deren Bau am Ende des 14. Jahrhunderts auf den Fundamenten romanischer und frühgotischer Vorgängerbauten begonnen wurde.

Der romanische Turm, der in den Neubau integriert wurde, stürzte 1457 ein. Der Bau von St. Lambertus wurde zum Beginn des 16. Jahrhunderts vollendet. Fast 400 jahrelang überstand die Kirche alle Schicksalsschläge, bis sie im Februar 1945 nach einem Bombenangriff fast völlig zerstört wurde. Nur der Lambertiturm überstand, wenn auch schwer angeschlagen, und wurde ab 1945 wieder aufgebaut.

Mit der Tafel wolle der Heimatverein dazu beitragen, dass die Geschichte von St. Lambertus ins Bewusstsein der Menschen gebracht wird, betonte der Vorsitzende des Heimatvereins, Helmut Merkens, bei der Übergabe. Pfarrer Werner Rombach dankte im Namen der Pfarrgemeinde. „Die Geschichte der Kirche ist nur noch am Turm zu erkennen”, betonte er.

Daher sei es wichtig, mit der Tafel über die Entwicklung des Bauwerkes zu informieren. Das älteste Relikt aus der wechselhaften Geschichte des Gebäudes ist sicherlich der eiserne Türknauf in Form eines Löwenkopfes, der an der Pforte des Haupteinganges angebracht ist. Er stammt noch vom romanischen Vorgängergebäude und ist somit älter als der Lambertiturm. Das Pendant des Knaufs, das eigentlich am linken Flügel der Pforte angebracht sein sollte, ist im Laufe der Zeit entwendet worden.
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