Superstars aus eigenen Reihen

Von: hewi
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Die Band Charles Fried rockte richtig ab, die Beleuchtung stimmte, die Vibrations waren gut - nur hat´s am Schluss für die Jungs nicht ganz gelangt. Trotzdem: . Es war Foto: Wichlatz

Wegberg. Eine große Bühne erwartete die Finalisten bei der Endausscheidung zu „MKG sucht den Superstar” in der Aula des Maximilian-Kolbe. 13 Schüler hatten sich durchgesetzt, insgesamt 45 hatten sich um den Titel des Superstars beworben.

Die 13 Finalisten wollten es wissen, denn die Preise waren zu verlockend: Dem Sieger winkte ein Wochenende in einem Aachener Tonstudio im Wert von tausend Euro. Den Zweit- und Drittplatzierten winkte immerhin noch ein Geldpreis von 500 und 250 Euro für die Ausbildung an ihren Instrumenten oder ihrer Stimmen.

Grund genug, um sich vor dem Publikum in der voll besetzten Aula richtig ins Zeug zu legen. Denn es galt schließlich, die 13 Juroren aus dem Publikum zu überzeugen und die höchste Punktzahl zu ergattern, um dem Traum von der musikalischen Karriere einen entscheidenden Schritt näher zu kommen.

„Die Idee kam aus dem Kollegium”, berichtet Adelheid Krug, die mit drei Kollegen und einer frisch gebackenen Abiturientin die Moderation des Abends übernommen hatte. Nachdem die Castingshows im Fernsehen ja überaus beliebt sind, beschlossen die Pädagogen: „Das können wir auch.” Die Resonanz der Schüler hatte sie dann noch bestärkt. 45 hatten sich nach dem Aufruf gemeldet, von denen 33 im Januar zu den Vorentscheiden antraten.

13 hatten es bis ins Finale geschafft. Auf dem Weg dorthin hatten sie genau wie die „echten” Superstars aus dem TV einen eigenen Ansprechpartner aus dem Kollegium, der bei der Vorbereitung auf das Finale zur Seite stand.

Die Zuschauer erwartete ein spannendes Finale mit einem vielseitigen Programm. Denn das Angebot reichte von Klassik bis Pop und Rock und ließ auch Soloinstrumentalisten ins Rampenlicht treten.

Nach dem Auftakt durch die Schülerband Zoff präsentierte Johanna Phlipsen am Klavier eine stimmungsvolle Eigenkomposition mit dem Titel „In memory of a lullaby”. Am Klavier ging es mit Annemarie Beyer weiter, bevor Sophie Groothuis mit „Warwick Avenue” und eindrucksvoller Stimme den Soul Einzug halten ließ. Nach jedem Titel wurde die Jury im Publikum befragt.

Sie bestand aus Schülern aller zehn Jahrgänge und drei Gästen und hielt nach persönlichem Aufruf die Punktzahl auf einem Plakat in die Höhe. Das erhöhte die Spannung und gab dem restlichen Publikum auch Gelegenheit, die Bewertungen zu beklatschen oder auszubuhen.

Bei der Band „Charles Fried”, die ein Set aus zwei bekannten Rocksongs präsentierte, wurde es angesichts eines „Fehlgriffs” eines Jurymitgliedes kurz laut. Doch das trug nur zur Spannung des Abends bei. Adelheid Krug hatte noch kurz vor Beginn der Veranstaltung gesagt, dass man die Resonanz abwarten wolle, bevor man sich über eine zweite Castingshow Gedanken machen würde. Nachdem die Siegerin feststand und der langanhaltende Applaus des Publikums verklungen war, brauchte man sich diese Gedanken eigentlich nicht mehr zu machen.
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